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Fußball: Noch sechs „Erkelenzer“

VON HANS-RUDOLF RITZEN - zuletzt aktualisiert: 24.07.2007

Heute, 19 Uhr, steigt das Viertelfinale im Fußball-Kreispokal 2007: Germania Hilfarth – FC Wegberg-Beeck, SV Helpenstein – Germania Teveren, Spfrd. Uevekoven – SC 09 Erkelenz, SV Waldfeucht/Bocket – SV Schwanenberg.

Emden verpasste den Sprung an die Tabellenspitze.  Foto: AP, AP
Emden verpasste den Sprung an die Tabellenspitze. Foto: AP, AP

Wie schon im Vorjahr, so ist auch im aktuelle Kreispokal 2007/08 des Fußballkreises Heinsberg in der Runde der letzten Acht wieder ein „Erkelenzer“ Sextett mit von der Partie. Das Achterfeld setzte sich je zur Hälfte aus Teams zusammen, die auf Verbands- (FC Wegberg-Beeck, Germania Teveren, SC 09 Erkelenz, Sportfreunde Uevekoven) und Kreisebene (SV Waldfeucht/Bocket, SV Schwanenberg, SV Helpenstein, Germania Hilfarth) spielen. Cupverteidiger TuS Rheinland Dremmen ist nach dem 0:3 n. V. im Achtelfinale gegen Germania Teveren bereits aus dem Rennen. So nimmt das „Wunschfinale“ zwischen den Heidekickern und den Beeckern immer konkretere Formen an.

Im Spiel zwischen dem SV Waldfeucht/Bocket und dem SV Schwanenberg treffen der letzjährige Viert- und Fünfplatzierte der eingleisigen A-Liga aufeinander. In der Meisterschaft gewannen die „Schwäne“ beide Duelle (2:1 zu Hause/ 2:0 auswärts). Und alle vier Treffer markierte Danny Kloppmann. Schwanenberg ist seit dem Großkreis zum dritten Mal im Viertelfinale vertreten. 2001/02 (Geilenkirchen) und 2006/07 (Erkelenz) waren es Höherklassige, die für das Aus sorgten. Aktuell winkt das Halbfinale und damit womöglich bereits die Teilnahme am Mittelrheinpokal. Aber aufgepasst, die Selfkänter haben im Pokalwettbewerb bereits zwei „Kreisliga A-Härtetests“ gegen SC Wegberg (5:2) und Germania Kückhoven (3:0) bestanden.

Info

Traumlos für Germania

Nach SV Höngen/Saeffelen und VfL Übach-Boscheln bekam nun auch B-Ligist Germania Hilfarth für das Viertelfinale mit dem Verbandsligisten FC Wegberg-Beeck sein Pokal-Traumlos serviert. Nach dem 5:3 im B-Liga-Duell gegen den SV Klinkum zogen die Germanen erstmals unter die letzten Acht ein. Schon einmal (1. Runde 2002/03) wurden die Beecker der Germania zugelost. Damals war der Respekt der Hilfarther aber wohl zu groß, sie verzichteten und beließ es bei einer 0:2-Wertung.

Die meiste Aufmerksamkeit wird heute Abend wohl die Partie zwischen den Sportfreunden Uevekoven und dem SC 09 Erkelenz auf sich ziehen. Bereits vier Mal duellierten sich beide Mannschaften im „Großkreis-Pokal“. Der Landesliganeuling hat momentan die Nase vorn (3:1). Bei der Premiere war Uevekoven noch erfolgreich (4:2). Anschließend gab es nur 09-Siege. 2004/05 behauptete sich Erkelenz im Halbfinale mit 4:3 n.V. Teveren verbaute (3:0) den Sportfreunden anschließend die Teilnahme am FVM-Pokal. In der Vorsaison schien der Mittelrheinpokal greifbar, ehe die SCer das Spiel um Platz drei für sich entschieden (1:0 n.V.) . Kann die Richter-Elf nun zurückschlagen?

Auf A-Liga-Neuling SV Helpenstein wartet mit dem Landesligisten Germania Teveren eine heikle Aufgabe. Noch nie stand der Drei-Dörfer-Club im Viertelfinale. Der neue Trainer Peter Moll ist von der Vorbereitung angenehm überrascht, spricht von einer sehr guten Trainingsbeteiligung, meint: „Die Jungs ziehen prima mit. Für sie ist das Spiel gegen Teveren eine schöne Sache. Durch zwei rote Karten in den Runden zuvor, sind unsere Chancen aber gewaltig gesunken.“

Mit Tescan Islak und Libero David Nix fehlt die halbe Abwehr. Besonders der Platzverweis gegen Nix („Eine harte Entscheidung“) zwei Minuten vor Abpfiff der Verlängerung in Waldenrath ist ein herber Verlust. Zudem fehlen André Kreuels, Kay Jansen (beide verletzt) und David Eggerath (Urlaub). „Wir rechnen uns so nicht viel aus, wollen das Ergebnis aber in Grenzen halten“, so Moll, der allerdings selbst ein erfolgreicher Pokal-Trainer (mit Erkelenz und Oberbruch) ist.

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Quelle: RP

 
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