Interview: Perspektive und Umfeld stimmen
zuletzt aktualisiert: 01.05.2007Claus Richter, (Noch-)Trainer bei Landesligist TuS Rheinland Dremmen, wird in der Saison 2007/08 die Sportfreunde Uevekoven in der Bezirksliga trainieren. Zu den Wechselgründen befragte RP-Mitarbeiter Herbert Grass den 45-Jährigen, der als Techniker bei der DSK (Deutsche Steinkohle) in Kamp-Lintfort tätig ist.
Warum hören Sie in Dremmen auf?
Richter Nach fast drei Jahren hielt ich es für angebracht, eine neue Herausforderung zu suchen. Dies habe ich dem Verein auch schon in der Winterpause mitgeteilt. Zeit genug also, um einen Nachfolger zu finden (der mit Kurt Rademacher ja auch schon lange gefunden ist, die Redaktion).
Aber sportlich lief es doch ganz gut, sicher mit dem Höhepunkt des Kreispokalsiegs 2006?
Richter Höhepunkt, wenn Sie das so nennen wollen, war für mich der Nichtabstieg aus der Landesliga in der Spielzeit 2004/05.
Den ordnen Sie höher ein als den Pokalsieg?
Richter Zweifellos. Als ich die Mannschaft im Herbst 2004 übernommen habe, stand sie mit nur einem Punkt und anderthalb Beinen fast schon in der Bezirksliga. Den Pokalsieg will ich aber keineswegs abwerten, auch der bleibt mir in bester Erinnerung.
Jetzt also Uevekoven. Wie kam die Verbindung zustande?
Richter Obmann Thomas Hendrix hat mich angesprochen, und wir sind uns einig geworden.
Sie treten ein schweres Erbe an. Denn Arno Hünninghaus genießt inzwischen fast schon Kultstatus, weil er das Team von einem potenziellen Abstiegskandidaten wieder zu einer guten Adresse gemacht hat.
Richter Genau. Weil Uevekoven eben eine gute Adresse ist, sportliche Perspektiven vorhanden sind und das Umfeld zu stimmen scheint, freue ich mich auf die neue Herausforderung.
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