Fußball: Richter warf in Uevekoven das Handtuch
zuletzt aktualisiert: 21.11.2007Mit Trainern haben die Sportfreunde Uevekoven in der Zeit nach René Machowski, der nach vier Jahren zum Ende der Saison 2005/06 zum A-Ligisten TuS Germania Kückhoven wechselte, kein glückliches Händchen gehabt – vielleicht auch einfach nur Pech. Dabei ist der „Trauermonat“ November mit im Spiel: Am 8. November 2006 beendeten die Sportfreunde die Zusammenarbeit mit Altmeister Harald Kopf, der erst zur neuen Saison 2006/07 verpflichtet worden war. Am 18. November 2007 warf Claus Richter, der der Neue zur Saison 2007/08 war, das Handtuch wegen Erfolgslosigkeit. Als Interimscoach wird Arno Hünnighaus in die Geschichte der Grün-Weißen eingehen. Er kam zwischen Kopf und Richter, blieb also nur bis zum Saisonende, weil der FC Wegberg-Beeck II ein lohnenderes Ziel war.
Als mitentscheidend für den Rücktritt bezeichnete Claus Richter in erster Linie die Erfolglosigkeit mit vier Niederlagen ohne eigenen Torerfolg in Folge, der das Team in den Gefahrenbereich der Bezirksliga abrutschen ließ. Die hohe Verletztenquote und die Torwartsorgen lässt der 45-Jährige zwar auch gelten, sagt aber klar: „Trotzdem hatte ich mehr erwartet, denn Potential ist da“. Und weil er meint, „nun nichts mehr bewegen zu können“, wollte er „der Mannschaft auch nicht im Wege stehen“. Richter fügt hinzu: „Und schließlich soll die ganze Sache ja auch mir Spaß machen, was in Uevekoven nicht mehr der Fall war.“ Jetzt will er erst einmal die freie Zeit genießen, „und dann mal sehen, was fußballerisch auf mich zukommt.“
Die Sportfreunde wollen das spielfreie Wochenende nutzen, um mit eigenen Leuten über die (Trainings)Runden zu kommen. Der Vorstand will parallel dazu die Zeit nutzen, um die Trainerfrage zu lösen.
HANS GROOB
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