Schläger beerbt im Juli Hellingrath
VON HERBERT GRASS - zuletzt aktualisiert: 29.03.2008Es ist zwar schon der 22. Spieltag, den die Bezirksliga heute mit der Partie zwischen dem FC Wegberg-Beeck II und dem JSV Baesweiler um 16 Uhr im Waldstadion angehen will, im Plan ist sie damit aber noch lange nicht.
Sicher auch nicht geplant ist das bisherige Abschneiden der sechs Vertreter des Fußballkreises Heinsberg, die bis auf die Zweite des FC Wegberg-Beeck (Fünfter) ausnahmslos vom Abstieg in die Kreisliga A bedroht sind. In Frelenberg will Schlusslicht TuS Rot-Weiß morgen zum vielleicht letzten Strohhalm greifen und mit einem Sieg im Derby gegen die SG Union Würm-Lindern wieder Anschluss finden. Den genauso zu verlieren droht auch Rhenania Immendorf, wenn gegen den VfR Linden-Neusen nicht endlich der erste Heimsieg eingefahren wird.
Schon etwas freundlicher
Da sieht es für die Katzemer Viktoria doch schon etwas freundlicher aus. Zwar muss sie derzeit mit dem dritten direkten Abstiegsplatz vorlieb nehmen, sollte aber das spielerische Potenzial haben, die Klasse zu halten. Ein Abstieg wäre aber auch bitter, nicht nur für die Viktoria, sondern auch für deren (Noch-)Trainer Klaus Hellingrath, der den Verein am Saisonende nach sieben fetten Jahren verlassen wird.
Wie die Viktoria-Spitze mitteilt, steht Hellingraths Nachfolger mit dem Ur-Katzemer Thomas Schläger auch schon fest. Schläger, noch in Diensten von A-Ligist TuS Germania Kückhoven (da unter anderem Obmann und aktuell sogar noch/wieder Stammlibero der „Ersten“) war Katzems Wunschkandidat, wobei sich gar Parallelen mit dem großen FC Bayern auftun: Auch da übernimmt zur neuen Spielzeit ein ehemaliger Spieler den Cheftrainer-Posten (Jürgen Klinsmann), und auch der hat wie Thomas Schläger bisher noch nicht als Vereinstrainer gearbeitet.
Im morgigen Spiel gegen Spitzenreiter SC Kellersberg – auf der Asche am Lövenicher Hötzelenberg – ist die Viktoria sicher nicht Favorit, will aber auf alle Fälle ein achtbares Ergebnis erreichen.
Darf Trainer Bernd Nief mit den Uevekovener Sportfreunden endlich sein erstes Heimspiel bestreiten, wird der mit einem nur achtbaren Ergebnis nicht zufrieden sein.
Richterich mit Viererkette
Gegen eine mit Viererkette agierende Richtericher Rhenania sollten die Sturmspitzen Marcel van Dahlen und Christian „Fuzzy“ Schmitz schon ihre Chancen bekommen, wenn sie denn wieder von Jens Przystaw so glänzend bedient werden, wie das vor zwei Wochen beim souveränen 4:1 in Würselen der Fall war.
Weiter spielen: VfR Würselen – DJK FV Haaren, SV Eilendorf – SV Rott, SC Setterich – BV Bedburg.
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