Fußball: Städtevergleich endete remis SV Klinkum überraschte: 2:1 gegen RW Frelenberg Holzweiler – Breberen wie 2006
VON HANS-RUDOLF RITZEN - zuletzt aktualisiert: 18.07.2007Teveren hat noch eine Rechnung zu begleichen
Der Städtevergleich zwischen Übach und Hückelhoven (Hilfarth) endete gestern Abend dank einer Verlängerung unentschieden.
VfR Übach-Palenberg – Germania Hilfarth 3:4 n.V. (3:3, 1:1). Es sah schon nach dem zweiten Sieg einer Übacher Elf aus, doch in letzter Sekunde (90.) „baute“ Neuzugang Patrick Tobor für die Germania das 3:3. Dem ließ Halit Alikan dann in der 117. Minute den 4:3-Siegtreffer folgen. Für Torjubel hatten vor dem 3:3 gesorgt: Bartel 1:0, Tobor 1:1, Porombka 1:2, Breuer 2:2 und Erkens 3:2.
VfL Übach-Boscheln – TuS Jahn Hilfarth 2:0 (0:0). Gegen die defensiven Jahn-Kicker, die eigentlich nur auf Konter warteten (allerdings überwiegend vergebens) setzten sich die Boschelener vor 80 Zuschauern in der Glück-auf-Kampfbahn durch Tore von Jannik Vieth (55.) und Marcel Streibig (60.) sicher durch.
Grün-Weiß Karken – Concordia Haaren 3:4 (2:2). Im Duell der Ortsnachbarn sahen die 150 Zuschauer (meist mit dem Rad aus Haaren angerollt) viele Tore. Das entscheidende fiel in dem ausgeglichenen Spiel erst in der Schlussminute, danach pfiff der Schiri ab. Die Torfolge: 1:0 (11.) Reiners, 2:0 (16.) Seifert, 2:1 (31.) Ernst, 2:2 (43.) Schmitz, 3:2 (54.) Reiners, 3:3 (55.) Ernst, 3:4 (92.) Schmitz.
Auch der dritte Pokalabend im Fußballkreis Heinsberg ging sommerlich-gelaunt über die Spielfelder. Dazu trugen ganz sicherlich die milderen Temperaturen bei. Sie verlangten den Akteuren nicht zuviel Schweiß ab, vor allen Dingen aber lockten sie viele Zuschauer an, die auch wieder mit hoher Torqoute belohnt wurden: In den 16 Partien fielen insgesamt 71 Treffer, also fast vier pro Spiel.
In Torschusslaune präsentierte sich erneut A-Ligist TuS Germania Kückhoven, der jetzt in zwei Runden schon 17mal zugelangt hat. Dies allerdings gegen B-Ligisten. Mal sehen, ob da auch am Freitag gegen einen gleichklassigen Gegner der Trend Richtung Zweistelligkeit anhält?
Für die Überraschung der 2. Hauptrunde sorgte zweifelsohne der SV Klinkum, der die zwei Klassen höher aktiven Rot-Weißen aus Frelenberg mit langen Pokalgesichtern nach Hause schickte.
Von den fünf „Großen“ sind erwartungsgemäß noch vier im Rennen. Dremmen tat sich sehr schwer, Erkelenz nur schwer. Und am Freitag in Runde drei bleibt wieder einer zwangsweise auf der Strecke (wie bei Teveren gegen Geilenkirchen), wenn Teveren Dremmen erwartet. Da ist noch eine Rechnung aus dem Vorjahr offen, als Teveren 1:3 gegen Dremmen verlor . . .
HANS GROOB
Da waren es nur noch zwei: Das Achtelfinale am Freitag haben mit den Sportfreunden Uevekoven und Rhenania Immendorf nur zwei Bezirksligisten erreicht. Der Dritte im Bunde, Rot-Weiß Frelenberg, verlor nämlich beim B-Ligisten SV Klinkum 1:2 – die Schwarz-Gelben sorgten damit für die größte Überraschung der 2. Runde.
SV Klinkum – RW Frelenberg 2:1 (1:1). Von Trainer Uwe Meyer glänzend eingestellt, rang der SV den zwei Klassen höher spielenden Gast verdient nieder. „Wir waren einfach auch heißer auf den Sieg“, meinte Meyer. Christian Herrmann sorgte für die Führung (15.). Den raschen Ausgleich (19.) steckte Klinkum recht unbeeindruckt weg. In der Folge konnten sich beide Torhüter wiederholt auszeichnen. Eine Viertelstunde vor Schluss markierte Markus Strzelczyk den vielumjubelten Siegtreffer.
SV Scherpenseel – Sportfreunde Uevekoven 0:3 (0:2). Zwei Standards brachten Uevekoven beim B-Ligisten auf die Siegerstraße. Zunächst versenkte Daniel Marschalk einen von Torsten Löß aufs kurze Eck gezogenen Freistoß (28.). Erneut Löß bereitete wieder per Freistoß auch das 2:0 vor, für das Frank Zierener zuständig war (41.). Kurz nach der Pause waren die Fronten endgültig geklärt, als „Fuzzy“ Schmitz mit einer feinen Einzelleistung auf 3:0 erhöhte (47.). „Scherpenseel hat aber bis zum Schluss nicht aufgesteckt und gut gekämpft“, lobte Sportfreunde-Obmann Thomas Hendrix.
1. FC Heinsberg-Lieck – Rhenania Immendorf 0:1 (0:0). Viel Mühe hatte die Rhenania beim gleichwertigen B-Ligisten. Erst kurz vor Ende traf Andreas Grefen mit einem verdeckten Weitschuss zum Sieg (85.). In der sehr ausgeglichenen Partie hatte Lieck vor der Pause die größte Chance, als Baca Bacayoko die Latte traf. Eine weitere gute Chance zur Führung für die Gastgeber ließ nach dem Seitenwechsel Carlos Diaz aus.
In den fünf Duellen B-gegen A-Liga zeigten sich bis auf SV Waldenrath/Straeten die „Höherklassigen“ stark. Wieder souverän Germania Kückhoven, die dem 9:1 der ersten Runde jetzt ein 8:2 folgen ließ.
Borussia Hückelhoven – Germania Kückhoven 2:8 (0:3). Ohne große Mühe zog „Kück“ gegen „Hück“ ins Achtelfinale. Entgegen kam ihr die offensive Einstellung des Gegners, der mitzuspielen versuchte. Bis zur Pause legten Jakob Dombrowski (20.), Sebastian Langosch (35.) und Frank Bähren (43.) vor. Nachher trafen noch Roland Esser (50., 85.), Bähren (50.), André Dewies (65.) und Langosch (90.). Borussenjubel gab es in der 80. und 88. Minute.
VfR Unterbruch – SV Schwanenberg 2:5 (2:3). Sascha Kolonko sorgte früh (5.) für die Gästeführung. Daniel Heinrichs nutzte einen Fehler zum 1:1 (20.). Danny Kloppmann legte wieder vor (25.). Der erneute Gleichstand (30. Thilo Freitag) war Folge eines Fehlers. Carsten Langenbach besorgte per Freistoß (40.) die Pausenführung. Er verwandelte auch einen Foulelfmeter (75.). Sinan Evren baute das 5:2 (88.).
Viktoria Kleingladbach – SV Helpenstein 0:2 (0:0). Ein Viktoria-Eigentor (Nino Musebrink hatte geschossen) brach nach einer Stunde den Bann. Erst nach 89 Minuten war das Weiterkommen gesichert, David Eggerath traf zum 2:0.
SV Holzweiler – SV Breberen 0:2 (0:1). Wie schon in der Vorsaison setzte sich der A-Ligist mit 2:0 durch. „Die Selfkänter hatten die bessere Spielanlage“, meinte SVH-Coach Helmut Sildatke. Nach 37 Minuten markierte Philipp Welter die Gästeführung. Als Holzweiler in der Schlussphase alles riskierte, gelang Welter (90.) die Entscheidung.
SV Waldenrath/Straeten – Roland Millich 3:1 n.V. (1:1). André Schmitz brachte den B-Ligisten in Führung. Kaum aus der Kabine, geriet „Roland“ durch eine rote Karte in Unterzahl, erzwang aber noch den Gleichstand (80.), damit die Verlängerung. In der verließen den Gast aber die Kräfte. Andreas Cüppers (110.) und Matthias Scheeren (115.) nutzten dies mit ihren Treffern.
SV Waldfeucht/Bocket – SC Wegberg 5:2(1:1). Vor dem Wechsel konnte der SC gegen das spielerisch stärkere Heimteam noch mithalten (25. Sebastian Peschel 1:0, 35. Jascha Lux 1:1). In Durchgang zwei besaß die Herzog -Elf dann aber klare Vorteile. Die enteilte durch Tore von Tobias Vraetz (55.), Heiner Beulen (65., 80.) und einem Eigentor (75.) auf 5:1. Olaf Roggen verkürzte für den SCW noch auf 2:5 (82.).
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