Titel verteidigt
VON HANS GROOB - zuletzt aktualisiert: 23.06.2008Martin Birkholz (Golfclub Schmitzhof) erneut Deutscher Meister der Jungsenioren, knapp vor Clubkamerad André Decker. Bronze für Kerstin Heisters. Wiylvia Wilms (Meisterin 2007) auf Rang vier.
Wenn es um was – vor allen Dingen um bundesweite Ehre – geht, dann ist beim Golf- und Landclub Schmitzhof in Wegberg-Merbeck der Vorstand „nicht nur da“, sondern richtig aktiv. So war GLS-Vorsitzender Willi Wolters der Caddie des alten und neuen Deutschen Meisters Martin Birkholz – und der ist Sportwart bei den Schmitzhofern. Und auch GLS-Platzwart Norbert Weber war aktiver DM-Spieler (landete auf Rang sechs; war im vorigen Jahr noch DM-Vize), genau wie GLS-Schatzmeister Stefan Koenen, der im 62er Feld auf Rang 21 notiert ist.
„Entscheidend waren wohl Loch zehn und elf mit zwei Birdies hintereinander“, blickte Martin Birkholz interessiert auf das Scoring zur Deutschen Meisterschaft der Jungsenioren (ab 35 Jahre), die der 44-Jährige gestern erfolgreich verteidigte. Mit 146 Punkten aus den beiden Spielrunden, deren jeweils 18 Löcher auf einer 6100 Meter langen Bahn angelegt sind, fing Birkholz seinen Clubkameraden André Decker (147) noch hauchdünn ab. Decker lag nach der mehr als fünfstündigen DM-Partie am Samstag mit 73 Schlägen (Par+1) vorne, Birkholz mit 75 Schlägen auf Rang vier. Gestern holte der alte und neue DM-Titelträger kontinuierlich auf, spielte sogar eine 71er Runde (Par –1), während Decker 74 addieren ließ. Hinter den Gold- und Silber-Golfern vom Gastgeberclub holten Thomas Krieger (GC Heddesheimer Neuzenhof) und Kai Winkelvoss (GC Hannover) mit 150 Schlägen den geteilten Bronzerang. Dazu gratulierte Erhard Wetterich vom Deutschen Golfverband, der die Spielleitung am Schmitzhof hatte, möglicherweise sogar Überlegungen anstellen wird, diese Titelkämpfe auch 2009 in Merbeck durchführen zu lassen. Das wäre dann zum dritten Mal der Fall. Sicherlich nicht zuletzt auch ein Kompliment an die Gastgeber, die für geradezu ideale Bedingungen auf sportlich wie gesellschaftlichem Bereich gesorgt hatten.
Das wirkte sich auch auf die Leistungen der Damen aus, bei denen Stephanie Kiefer (GLC Kronberg) mit 153 Schlägen vor Uschi Beer (GC Düsseldorf; 156) und Kerstin Heisters (Schmitzhof; 160) ins Ziel kam. Titelverteidigerin Sylvia Wilms (ebenfalls Schmitzhof) schaffte nach 80er und 82er Runden Rang vier, den sie sich mit Susanne Rayermann (GC Hubbelrath) auch noch teilen musste. Im vorigen Jahr hatte Sylvia Wilms noch mit 76 und 71 Schlägen souverän den Titel gewonnen. In die Top-Ten (unter 26) spielten sich noch die Schmitzhoferinnen Susanne Dieners ( 163) und Petra Schläger (168).
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