Unternehmen Titelverteidigung
VON MARIO EMONDS - zuletzt aktualisiert: 10.10.2008In der ersten Pokalrunde des Fußballverbandes Mittelrhein spielt der FC Wegberg-Beeck heute Abend
beim Aachener B-Ligisten VfJ Laurensberg. Der SC 09 Erkelenz erwartet morgen, 16 Uhr, Landesligist SV Nierfeld.Heute Abend startet Mittelrhein-Pokalsieger FC Wegberg-Beeck in das Unternehmen Titelverteidigung: Um 19.15 Uhr treten die Schwarz-Roten beim Aachener B-Ligisten VfJ Laurensberg auf dem Sportgelände an der Rathausstraße an – und sind logischer Weise haushoher Favorit. „Ohne Wenn und Aber: Das müssen wir schaffen“, bekräftigt auch Beecks Coach Josef Küppers. Laurensberg, das von Frank Hermanns trainiert wird, ist in der Aachener B-Liga, Staffel 1, zurzeit auf Platz sechs notiert – und hat sich zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte für den Verbandspokal qualifiziert. Gelingen den Kleeblättern schnell einige Tore, dürfte es für sie ein lockerer Aufgalopp werden.
Endspiel im Juni 2009
Endspieltag für die Mittelrheinpokalrunde 2008/09 ist der 11. Juni (Fronleichnam). Die Halbfinals sind für den Karsamstag oder Ostermontag (11./13. April 2009) geplant, die Viertelfinalspiele für den 14./15. Februar 2009 geplant. Die zweite Runde wird noch in diesem Jahr – am 22. November 2008 – gespielt.
Bilanz ausgeglichen
Den hat der SC 09 Erkelenz auf keinen Fall: Der leidgeprüfte Bezirksligist erwartet morgen um 16 Uhr im Willy-Stein-Stadion den Landesligisten SV Schwarz-Weiß Nierfeld. Der hat dann schon eine weite Anreise aus der tiefen Eifel (bei Schleiden) hinter sich. Auch deswegen dürften Coach Achim Züll und seine Jungs äußerst ungern mit einer Niederlage den langen Rückweg antreten. In der letzten Saison spielte der SC 09 noch um Punkte gegen den SV. Daheim verlor Erkelenz 1:2, dafür hielten sich die Blau-Weißen beim Rückspiel in Nierfeld schadlos (3:1). Vorigen Sonntag feierte der neue SC 09-Coach Andreas Filipovic beim 0:0 gegen den TuS Rheinland Dremmen einen guten Einstand. Morgen wartet auf ihn und seine Schützlinge gleich der nächste Härtetest.
Das gilt erst recht für Dremmen. Die Rheinländer, die nun wieder von Claus Richter trainiert werden, erwarten am Sonntag um 15 Uhr den Mittelrheinligisten Germania Lich-Steinstraß. „Ein toller Gegner“, hatte sich unmittelbar nach der Auslosung Dremmens torgefährlicher Mittelfeldspieler Robert Pütz gefreut, „zumal ich da auch schon gespielt habe.“ Vorigen Sonntag in Erkelenz fehlte Pütz freilich verletzt. Ob er übermorgen gegen seinen Ex-Verein wieder auflaufen kann? Die Elf von Gerd Daun ist zurzeit freilich völlig von der Rolle, verlor die letzten drei Meisterschaftsspiele samt und sonders - bei 1:12 Toren! So ganz chancenlos dürfte der Bezirksligist also nicht sein.
Das Schlagerspiel schlechthin steigt aber in Freialdenhoven: Die dortige Borussia erwartet Germania Teveren. Dabei trifft der Tabellenzweite auf den -ersten der Mittelrheinliga. Aufsteiger Germania hat sich erstaunlich gut in der neuen Klasse akklimatisiert und ist nach der 0:1-Auftaktniederlage gegen Beeck nun schon seit sieben Spielen ungeschlagen. „Das Pokalspiel nehmen wir gerne mit, doch Priorität hat für uns weiterhin eindeutig die Meisterschaft“, betont Erfolgscoach Hermann Kraut. Genau das sieht bei der Borussia etwas anders aus. Deren Trainer Wilfried Hannes hatte schon beim Trainingsauftakt klipp und klar erklärt, dass der FVM-Pokal für sein Team einen sehr hohen Stellenwert hat. Nach der letztjährigen 2:3-Finalniederlage in Beeck wollen die Freialdenhovener sich nun nur zu gerne selbst einmal für den DFB-Pokal qualifizieren. Angepfiffen wird der Hit am Sonntag erst um 18 Uhr.
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