Korschenbroich: Alle hatten Spaß beim Bungee-Springen
VON ANGELA WILMS-ADRIANS - zuletzt aktualisiert: 15.09.2008Korschenbroich (RPO). Meditative Ruhe und quirliges Leben – beides war möglich beim Pfarrfest der Korschenbroicher St. Andreas Kirche. Nach dem festlichen Gottesdienst am Vorabend bot die illuminierte Kirche eine Rückzugsmöglichkeit. Auf dem Kirchplatz lud unterdes der Dämmerschoppen zur Geselligkeit ein. Beim festlichen Familiengottesdienst sonntags darauf betonten Familienmesskreis und St.-Andreas-Band mit dem Motto „Wir sind eine Gemeinde“ das Zusammengehörigkeitsgefühl. Dies wurde gleich darauf auch auf dem Kirchplatz ausgiebig praktiziert.
Viele Leckereien
Der strahlende Himmel bot die ideale Voraussetzung. Der Duft von frischen Waffeln, Reibekuchen und Würstchen sowie die bunt bestückte und vitaminreiche Salattheke des Pfarrkindergartens sprachen die unterschiedlichsten Geschmacksnerven an. Wer dann noch Lust auf etwas Süßes hatte, kam in der Cafeteria auf seine Kosten. „Wir erfüllen auch Musikwünsche“, lockte Birgit Barth mit dem riesigen Angebot von etwa 1000 Langspielplatten. Von der „Schönen Maid“ bis hin zu Barry Whites „Greatest hits“ dominierten Ohrwürmer der 70er und 80er Jahre. Am Nachmittag sorgte Korschenbroicher Band „Spirit Band“ für Live Musik. Gerda-Marie Pauen und Gisela Ketteler boten im herrlich dekorierten Weinstand gute Tropfen an. Wer zum Wein gerne Brot isst, konnte unter köstlichen Dipps wählen. Michael Manns vom Vorstand des Pfarrgemeinderates bewährte sich als Helfer in der Not, wenn irgendwo etwas fehlte oder nötig war. In der Schminkwerkstatt von Ellen Baum und Diana Engels ließen sich vor allem kleine Mädchen in phantasievolle Wesen verwandeln. Gleich darauf konnten die Jüngsten mit ein wenig Geschicklichkeit am Stand des Familienmesskreises schon für fünf Cent Schokolade gewinnen. Die zusätzlichen Kalorien waren bei den Aktivitäten der Messdiener oder beim Bungee Run leicht abgearbeitet. Anika und Linda, beide acht Jahre alt, lachten herzhaft, während sie unermüdlich die ungefährliche Abwandlung des Bungee-Springens ausprobierten. „Das Lustige ist, dass dies in allen Altersklassen geht“, sagte Ann Kathrin Küsters, zeitweise Betreuerin der Attraktion. Et Kirke Kittche stand als unfreiwillige Rückzugsmöglichkeit seitlich der Kirche bereit. Doch hier büßte keiner zu lange.
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