Kleinenbroich: Die Freiwillige Feuerwehr braucht Nachwuchs
VON MAGDA KORRES - zuletzt aktualisiert: 27.11.2006Kleinenbroich (RPO). 251 Einsätze hat die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korschenbroich in diesem Jahr schon geleistet. Jetzt trafen sich die Männer im blauen Rock zu einem Kameradschaftsabend in der Mehrzweckhalle in Kleinenbroich, um verdiente Mitglieder zu ehren und die Gemeinschaft zu pflegen. In sechs Einheiten (Löschzüge Korschenbroich, Kleinenbroich und Glehn sowie den Löschgruppen Herrenshoff, Pesch und Liedberg) sorgen rund 200 Feuerwehrleute, darunter 30 Jugendliche, für die Sicherheit der Bürger.
Gruß vom OP-Patienten
Wehrführer Frank Baum begrüßte etliche prominente Gäste: Bürgermeister Heinz Josef Dick nebst Stellvertreter Albert Richter, den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Herbert Palmen, den Beigeordneten Rudolf Graf, Ehrenbrandmeister Günter Wappenschmidt und Graf von Spee. Grüße hatte Seelsorger Pfarrer Frank Josef van de Rieth gesandt, der sich nach der Operation auf dem Weg der Besserung befindet und versprach: „Im Januar hatt irr mich wier“.
Mit der Ernennung von Frank Baum zum Stadtbrandinspektor habe etwas Neues begonnen, betonte der Bürgermeister in seinem Grußwort. Der Wehrführer sei Aushängeschild der Feuerwehr und Bindeglied zur Verwaltung. Und Dick setzte ein deutliches Signal dafür, dass Baum seine uneingeschränkte Unterstützung habe. Sein Dank galt Frank Hoffmann, der die Wehr bisher kommissarisch geleitet hatte und weiterhin Baums Stellvertreter ist. Wie leistungsfähig die Aktiven seien, hätten die beiden besonders schweren Einsätze in diesem Jahr gezeigt, „ein beredtes Zeichen dafür, dass sich unsere Bürgerschaft auf die Feuerwehr verlassen kann.“
Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für 35 Jahre aktiven Dienst erhielten Josef Deuß, Heinz Esser und Karl-Josef Heinrichs. Rolf Kahlen und Heinz Esser wurden in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet. „Wir suchen und brauchen Nachwuchs“, erklärte Frank Baum. Im nächsten Jahr soll eine entsprechende Kampagne gestartet werden. Aber auch Sponsoren wären nötig, und das nicht nur für neue Regenjacken der Jugendfeuerwehr.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum


