Kleinenbroich: Horst Köppel zu Gast beim Sevens-Cup
VON SASCHA KÖPPEN - zuletzt aktualisiert: 14.01.2008Kleinenbroich (RPO). Die Fangruppen duellierten sich mit ihren Anfeuerungsrufen in der Dreifach-Sporthalle in Kleinenbroich. Schon seit sieben Jahren gelingt es den Organisatoren von Teutonia, beim Sevens-Cup für C-Jugend-Mannschaften ein hochkarätiges Starterfeld in die Halle zu bekommen. Diesmal schafften es Vorjahressieger 1. FC Köln und der VfL Bochum ins Finale. Zunächst tobte eine Fanschar auf der rechten Seite der Tribüne, als Köln beim Stand von 4:1 schon wie der sichere Sieger aussah. Doch Bochum drehte das Spiel, gewann mit 5:4 – und die Euphorie schwappte schnell auf die linke Seite hinüber.
Lohn für die Mühen
Dies ist auch der Lohn für die Mühen der Organisatoren. Borussias ehemaliger Vorsitzender Karl Heinz Drygalsky, der in Kleinenbroich wohnt, ist seit vielen Jahren bemüht, dem Turnier den Glanz des großen Fußballs zu verschaffen. So nutzte er wieder seine Kontakte, um zwei Fußball-Promis nach Kleinenbroich zu bekommen. Zunächst stand Horst Köppel Rede und Antwort. „Ich habe Mitte der Woche den Anruf bekommen und aus alter Verbundenheit gleich zugesagt“, erklärte Borussias Ex-Spieler und Trainer. Zudem verriet er den Anwesenden, dass er derzeit mit den Verbänden von Finnland und Ungarn über ein Engagement als Nationaltrainer verhandele. Drygalsky dankte Köppel besonders, weil es in der Vorbereitung auf die Rückrunde besonders schwer sei, Prominenz in die Halle zu bekommen. Auch Borussias Ex-Stürmer Frank Mill fand den Weg nach Kleinenbroich. Mit seiner Kinder-Fußballschule ist er vom 25. bis 28. März bei den Teutonen zu Gast.
Das Image, das die Kleinenbroicher sich mit dem Turnier aufgebaut haben, hilft bei den Planungen für das nächste Jahr. „Einige Teams fragen inzwischen schon, ob sie im nächsten Jahr wieder kommen dürfen. Im Regelfall laden wir natürlich ein. Das passiert im Februar schon für 2009. Es gibt nicht viele solcher Turniere für C-Jugendliche“, erklärt Turnierleiter Stephan Müller.
Platz drei sicherte sich letztlich die heimische Borussia durch ein 3:1 gegen Bayer Leverkusen, Fünfter wurde Fortuna Düsseldorf nach dramatischem Siebenmeterschießen gegen Alemannia Aachen. Für die Teutonen blieb nur der letzte Platz, dafür aber viel Lob für die tolle Organisation. Immerhin dürfen sich Alain Thapa (drei Tore) und Dominik Klouth (ein Tor) rühmen, gegen die „Großen“ getroffen zu haben.
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