Korschenbroich: Jüchen stockt Streusalzbudget kräftig auf
VON SABINE WOTZLAW UND HOLGER HINTZEN - zuletzt aktualisiert: 02.02.2010Korschenbroich (RPO). Der Stadtpflegebetrieb der Stadt Korschenbroich wartet noch immer auf die 80 Tonnen Streusalz, die er bestellt hat. Doch allen Bemühungen bei den Lieferanten zum Trotz sei bislang noch kein Streugut angekommen, so Betriebsleiter Georg Onkelbach. Über Lieferengpässe klagen derzeit etliche Kommunen. Für gestern Nacht war zwar Frost angesagt, für diesen Einsatz würden die geschrumpften Reserven aber noch sicher reichen, war Onkelbach zuversichtlich. Sollten sich die Prognosen bestätigen und es ab Mitte der Woche wärmer werden, dürften vorerst keine größeren Probleme drohen.
Der Bauhof der Gemeinde Jüchen meldete gestern Streusalzreserven für fünf Einsatztage mit je zwei Streueinsätzen. Bisher hat die Gemeinde insgesamt 120 Tonnen Streusalz verbraucht. Da dieser Winter nicht so mild war wie die Gemeinde erwartet hatte, hat die Verwaltung trotz knapper Kassen ihren Haushaltsentwurf für das Haushaltsjahr 2010 um 10 000 Euro nach oben korrigiert. "Die Streusalzvorräte mussten den Witterungsverhältnissen angepasst werden", begründet Pressesprecher Norbert Wolf.
Ursprünglich hatte die Gemeinde gut 3000 Euro für Streusalz angesetzt. Da Jüchen in der vergangenen Woche jedoch Streusalz für 10 000 Euro nachbestellt hat, musste sie den Betrag auf gut 13 000 Euro erhöhen. "Dafür haben wir 120 Tonnen Salz geliefert bekommen", sagt Wolf. Auch wenn das Streusalz in diesem Winter knapp ist, sei das Salz wenige Tage nach der Bestellung im Bauhof der Gemeinde eingetroffen. "Was davon übrigbleibt, wird in den beiden kommenden Jahren verbraucht", so Wolf. Engpässe habe es in Jüchen bisher nicht gegeben.
Fünfmal hat es am Wochenende in Korschenbroich und Jüchen bei Unfällen gekracht. So lautete gestern die Bilanz der Polizei. Dabei kam es nur zu Blechschäden. Bei den meisten Unfällen kamen die Fahrzeuge von der Straße ab, streiften Verkehrszeichen, Bäume, andere geparkte Fahrzeuge oder prallten gegen Hauswände oder Mauern. Die Streudienste hatten entsprechend viel zu tun.
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