Kleinenbroich: Nachwuchskicker auf den Spuren von Ribéry
VON SASCHA KÖPPEN - zuletzt aktualisiert: 12.01.2009Kleinenbroich (RPO). Hört man in Fußballstadien heute Namen wie Diego, Ribéry oder Marin, so ist in ein paar Jahren vielleicht schon der Name von Phil Spillmann in aller Munde. Beim „Strack + Storch-Cup“ für C-Junioren, den Teutonia Kleinenbroich gestern in der Dreifachsporthalle ausspielte, war der Spieler von Bayer Leverkusen mit acht Treffern der beste Schütze.
Auch in den großen Vereinen schafft längst nicht jeder gute Fußballer den Durchbruch zum Profi. Aber bei der Dichte des Teilnehmerfeldes in Kleinenbroich könnte der eine oder andere Star von morgen dabei gewesen sein. Denn für Bayer Leverkusen reichte es am Ende nur zu Platz vier. In einer dramatischen Partie sicherte Fortuna Düsseldorf drei Sekunden vor Ende der Partie durch das 2:1 den dritten Platz.
Der Turniersieg ging diesmal an den 1. FC Köln, der in einem einseitigen Finale 5:0 gegen den KFC Uerdingen gewann. Den Siegerpokal gab es für die Domstädter aus den Händen des Ex-Borussen Frank Mill, der als Schirmherr des Turniers fungierte und mit dem international tätigen Unparteiischen Mark Borsch die Siegerehrung vornahm. Doch auch der Gastgeber kann mit dem Turnier vollends zufrieden sein. „Wir haben in einem sehr fairen Turnier schon in der Vorrunde über 100 Tore gesehen. Die Halle ist voll, und die Stimmung ist nicht nur dann gut, wenn Teutonia spielt“, freute sich Jugendleiter Andreas Picker.
Der Erlös kommt nicht nur dem Kleinenbroicher Nachwuchs zugute. Ein Teil der Einnahmen fließt auch der Aktion „Lichtblicke“ zu. Rein sportlich verschaffte sich die Heimmannschaft im Spiel um Platz sieben ihr Erfolgserlebnis – wenn auch erst spät. Nach einigen etwas zu hoch ausgefallenen Niederlagen führten die Teutonen gegen eine Kreisauswahl aus Kempen und Krefeld nach Toren von Phillip Baltschun, Dominik Klouth, René Coenen und David Osundu mit 4:0, doch das Auswahlteam glich zum 4:4 aus. Im Neunmeterschießen setzte sich Kleinenbroich unter dem Jubel der Zuschauer mit 4:2 durch.
So war es am Ende gar nicht so schlimm, dass die heimische Borussia diesmal nicht mit dabei war. „Wir wussten seit März, dass Borussia bereits eine Verpflichtung an diesem Tag hatte“, sagte Picker.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum


