Korschenbroich: SF Neersbroich droht Abstieg
VON SASCHA KÖPPEN - zuletzt aktualisiert: 02.01.2008Korschenbroich (RPO). KORSCHENBOICH Vier Mannschaften aus Korschenbroich kämpfen in der laufenden Fußballsaison in der Mönchengladbacher Kreisliga A um ihre Saisonziele. Nach Abschluss der Spiele für 2007 steht fest, dass zumindest die beiden Mannschaften mit Aufstiegsambitionen ihre Ziele wohl nicht erreichen werden.
Zu Beginn der Spielzeit sah es dabei noch so aus, als wäre Teutonia Kleinenbroich der einzige ernstzunehmende Verfolger der beiden Favoriten Neuwerk und Lürrip. Aber vier Niederlagen in Serie haben den Teutonen inzwischen einen Rückstand von elf Punkten auf die Aufstiegsplätze eingebracht, auch wenn Platz vier derzeit einen ganz ordentlichen Eindruck macht.
Noch ärger hat es den TuS Liedberg getroffen. Auf Platz sieben beträgt hier der Rückstand auf einen Aufstiegsplatz schon 15 Zähler. „Wir hatten uns vorgenommen, vor der Winterpause etwas näher an die Favoriten zu rücken“, sagt Liedbergs Trainer André Theißen. „Wenn wir dann die direkten Duelle nach der Winterpause gewonnen hätten, wären die Mannschaften oben vielleicht ein wenig nervös geworden.“
TuS abgesackt, starke VfB-Serie
Für die beiden anderen Teams lautete das Ziel, irgendwie die Klasse zu halten. Auf dem vorletzten Platz liegen derzeit die Sportfreunde Neersbroich. Nach einem personellen Umbruch hat es Trainer Achim Dierkes dort alles andere als leicht. Das rettende Ufer ist für die „Kartoffelkäfer“ aber noch längst nicht außer Reichweite: Denn die Mannschaft müsste selbst dann nach derzeitigem Stand nur drei Punkte gutmachen, sollte es drei Absteiger aus der Kreisliga A geben.
Eine starke Serie hat indes der VfB Korschenbroich hingelegt. Elf der 19 bisherigen Punkte stammen aus den letzten fünf Begegnungen, in den letzten vier Spielen gelangen alleine 8:0 Tore. „Diese kleine Serie war für uns ganz wichtig“, betont Trainer Peter Vogel, der eine deutliche positive Entwicklung innerhalb seiner Mannschaft festgestellt hat.
Als einziger Korschenbroicher Bezirksligist befindet sich der SV Glehn mit Trainer Michael Stork in sicherem Fahrwasser. Auf Platz sechs liegend, beträgt der Rückstand auf Platz fünf nach dem 0:1 im letzten Spiel gegen Norf schon sieben Punkte. Nach unten droht allerdings auch kaum Gefahr, sind die Abstiegsplätze doch 15 Zähler entfernt. Durch den Sieg im Derby gegen Jüchen liegt Glehn neun Punkte vor dem Rivalen.
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