Krefeld Pinguine: Der Weg zum Neubeginn
zuletzt aktualisiert: 23.02.2010 - 12:17Ein möglicher Neubeginn könnte für Dr. Michael Schulte so aussehen:
1. Die KEV Pinguine GmbH wird – wie einst der KEV – saniert. Die Geschäftsanteile könnten unter Hebung steuerlicher Vorteile für die Gesellschafter in eine Stiftung eingebracht werden.
Die DEL Lizenz wird ebenfalls von dieser Stiftung gehalten. Diese Stiftung fördert zugleich den Breitensport, ihre Erträge und Vermögenszuwächse (auch Erbteile) wären steuerfrei. Sie wird zum insolvenzfesten Träger des ehemals Münstermannschen Stiftungsvermögens. 2. Neben dieser Stiftung gibt es die Entscheidungsebene der ehemaligen Gesellschafter und Hauptsponsoren. Unterhalb dieser Ebene analog dem ehemaligen Fördervereinsbereich stehen Sponsoren und Business Partner, die den Profi- und Amateurbereich mittragen und hierunter gibt es eine große Fan-Gemeinde der Krefelder Eishockeyfans und Mitglieder. Mit diesem Unterbau könnten latente Saisonverluste abgedeckt werden. Was die DEG kann können wir auch. 3. Die heute verantwortlichen Gesellschafter haben es versäumt, sich diesen Unterbau mit einem hierzu befähigten Geschäftsführer zu schaffen. Sie haben dessen Notwendigkeit völlig unterschätzt. Das Potential für diesen Unterbau ist da – es muss nur kompetent abgerufen werden. 4. Wilfried Fabel ist es zuzutrauen, das Krefelder Eishockey zu sanieren und den dafür doch vorgesehenen Königspalast zu stabilisieren. Die Gesellschafter haben die Pflicht, sich zu einigen. Wolfgang Schäfer als Geschäftsführer sollte von sich aus den Weg frei machen, dass das Müstermannsche Stiftungsvermögen und eine 75-jährige Tradition erhalten bleiben.
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