Krefeld Pinguine: Komisches Gefühl
VON JOSEF HERMANNS - zuletzt aktualisiert: 26.10.2009Pinguine-Trainer Martin Jiranek: "Die ganze Woche haben wir uns auf das Spiel konzentriert. Es war für mich schon ein komisches Gefühl, als Trainer in diese Arena zu kommen, wo ich viele Jahre selbst gespielt habe. Die drei Punkte haben wir unbedingt gebraucht und bis zum 4:1 nach zwei Dritteln auch gut gespielt. Wie wir im letzten Drittel aufgetreten sind, daran müssen wir noch arbeiten. Nürnberg hat hart gekämpft. Ich denke, sie werden bald wieder punkten. Wir waren unter Druck, und es war nicht leicht, in Nürnberg zu gewinnen."
Nürnbergs Coach Andreas Brockmann: "Ich gratuliere Martin zum verdienten Sieg. Wie wir in den ersten beiden Dritteln aufgetreten sind, ging geht gar nicht. Wir haben nur wenige Spieler, die Verantwortung übernehmen. Im letzten Drittel haben wir 15 Minuten gut gespielt. Bei unserem Goalie Adam Svoboda läuft es im Augenblick nicht."
Pinguine-Zugang David Cespiva, der aus Nürnberg nach Krefeld gewechselt war: "Wir sind sehr gut gestartet, haben unser Überzahlspiel genutzt, durften aber den 4:1-Vorsprung nicht so leicht aus der Hand geben. Wir haben nach dem zweiten Drittel schon geglaubt, das Spiel sei entschieden. Der Schlüssel zum Sieg war heute Richard Pavlikovsky. Vor dem Wechsel, bei dem er den Siegtreffer erzielte, habe ich zu ihm gesagt: ,Richie, einen brauchen wir noch.'"
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