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Krefeld Pinguine: Panther kämpften die Pinguine nieder

VON H.-G. SCHOOFS BERICHTET AUS AUGSBURG - zuletzt aktualisiert: 05.01.2013
In der Anfangsphase gerieten die Pinguine mächtig unter Druck. Hier scheitert Augsburgs Stürmer T. J. Trevelyan an Torwart Scott Langkow. Foto: eibner
In der Anfangsphase gerieten die Pinguine mächtig unter Druck. Hier scheitert Augsburgs Stürmer T. J. Trevelyan an Torwart Scott Langkow. Foto: eibner

Del (RP). Eishockey: Die Krefelder unterlagen gestern in Augsburg mit 1:2. Morgen gegen Ingolstadt das erste Heimspiel 2013.

Wie schwer das Leben als Tabellenführer ist, bekamen die Pinguine gestern in ihrem ersten Auswärtsspiel des neuen Jahres zu spüren. Gegen sehr bissige Panther mussten sie sich mit 1:2 geschlagen geben und tauschten in der Tabelle mit Mannheim den Platz. Nach einem schlechten Start und einem 0:2-Rückstand waren die Schwarz-Gelben spielerisch die bessere Mannschaft und hatten bei 37:17-Schüsse zu ihren Gunsten Torchancen genug, um das Match noch zu drehen. Doch die Panther kämpften verbissen, warfen sich in jeden Schuss der Gäste oder konnten sich mit Torwart Conti auf ihren besten Mann auf dem Eis verlassen. Für die Krefelder gilt es nun morgen im ersten Heimspiel des Jahres gegen Ingolstadt (16.30 Uhr), die Niederlage wett zu machen. Bereits 5400 Karten sind verkauft. Viele Fans wollten sich das mögliche Abschiedsspiel von Christian Ehrhoff nicht entgehen lassen. Ob der NHL-Star nach Buffalo zurück muss, soll sich endgültig am 11. Januar entscheiden.

Eine positive Nachricht erhielten die Pinguine auf dem Weg nach Augsburg. Christian Kretschmann gewann bei der U20-WM das entscheidende Match der Deutschen gegen Lettland mit 5:2 und steuerte den Treffer zur 3:1-Führung bei. Überpünktlich trafen die Krefelder in Augsburg ein, wo es etwas kälter war als am Niederrhein. Die knapp 100 KEV-Fans wurden von 80 Anhängern der Eisbären Berlin unterstützt, die sich auf ihrer Reise zum Winter Game nach Nürnberg den Auftritt des Tabellenführers nicht entgehen lassen wollten. Die Vorzeichen sprachen eindeutig für die Krefelder, die mit 31 Punkten die DEL-Auswärtstabelle anführen und Augsburg in Heimtabelle nur Platz elf belegt. Daran wollten die Panther vom Auftaktbully weg was ändern und machten viel Druck. Nach fünf Minuten waren die Gäste in Überzahl. Dabei scheiterte Herberts Vasiljevs an Torwart Conti, der den verletzten Ehelechner vertrat. Dann vertändelte Josh Meyers den Puck, Whitmore lief alleine auf Scott Langkow zu und ließ dem Krefelder Torwart keine Abwehrchance. Und es kam noch schlimmer für die Pinguine. Als Ehrhoff gerade von der Strafbank kam, wo noch Meyers saß, traf Brown mit einem abgefälschten Schlagschuss. Die Krefelder steckten den Rückstand gut weg und vergaben bis zur Pause durch Adam Courchaine und Roland Verwey den Anschlusstreffer. Der fiel dann in der siebten Minute des Mitteldrittels, und das völlig verdient. Denn die Pinguine setzten die Panther mit vier Sturmreihen mächtig unter Druck und erspielten sich Chance auf Chance. Dann war es Courchaine, der mit einem Schlagschuss durch die Beine von Conti in die Maschen traf. Erst eine Strafe gegen Andi Driendl bei Hälfte der Spielzeit stoppte die Pinguine. Danach befreiten sich die Augsburger etwas, hatten aber Glück, dass sie noch mit der knappen Führung in die zweite Pause gehen konnten. Auch zu Beginn des Schlussdrittels stand den Gastgebern bei Chancen von Courchaine und Mark Voakes das Glück zur Seite. Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Spiel. Die Panther versäumten bei einer Strafe gegen Elia Ostwald die mögliche Vorentscheidung. In einer spektakulären Szene wäre fast bei Krefelder Überzahl der Ausgleich gefallen. Courchaine lupfte die Scheibe über Conti hinweg. Doch in der Luft verhinderte Draxinger mit seinem Schläger den Treffer. Der fiel dann doch noch durch Boris Blank (58.), fand aber nach Videobeweis keine Anerkennung. Das passte zu dem Pech, das gestern den Pinguinen am Schläger klebte.

Quelle: RP


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