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Krefeld Pinguine: Pinguine erfüllen Pflichtaufgabe

VON H.-G. SCHOOFS - zuletzt aktualisiert: 31.01.2009

Die Krefelder gewannen gestern Abend beim Tabellenletzten Füchse Duisburg mit 6:1 und verdrängten damit Adler Mannheim vom dritten Tabellenplatz. Vor 1500 KEV-Fans unter den 3059 Zuschauern erzielte "JF" Fortin den 150. Saisontreffer der Schwarz-Gelben.

Traf doppelt: Herberts Vasiljevs  Foto: Siegfried Wensierski
Traf doppelt: Herberts Vasiljevs Foto: Siegfried Wensierski

Die Pinguine ließen sich sich vom kurzfristigen Höhenflug der Duisburger Füchse nicht blenden und fuhren an der Wedau vor ihren 1500 mitgereisten Anhängern einen nie gefährdeten 6:1-Auswärtssieg ein. Damit sind sie jetzt schon fünf Spiele in Folge ohne Niederlage. Ferner rückten die Schwarz-Gelben in der Tabelle auf Rang drei vor und können nach der Länderspielpause ihrem Restprogramm der Hauptrunde gelassen entgegensehen.

Wie in Iserlohn

Die Pinguine fanden an der Wedau fast dieselben Bedingungen vor wie letzten Sonntag am Iserlohner Seilersee. Kalte Halle, hitzige Atmosphäre auf vollbesetzten Rängen und ein hochmotivierter Gegner. Sie fühlten sich in der gewohnten Umgebung wohl und gingen bereits nach 43 Sekunden in Führung. Kapitän Vasiljevs überlistete seinen lettischen Landsmann Masalskis mit einem haltbaren Distanzschuss über die Stockhand des Keepers. Nicht mal eine Minute war gespielt, da vergab Loyns eine Riesenchance zum 2:0.

Info

spielten sie

Füchse - Pinguine 1:6 (0:2, 0:2, 1:2)

Pinguine: Langkow - Akdag/Pavlikovsky, Fahey/Fortin, Heid - Blank/Stephens/Vasiljevs, Verwey/Loyns/Pietta, Stephenson/Hager/Driendl, Huebscher/Riefers/Endraß, Proyer.

Schiedsrichter: Kadow (Eppelheim).

Zuschauer: 3059.

Tore: 0:1 (0:43) Vasiljevs (Stephens/Akdag), 0:2 (17:47) Pietta (Loyns/Pavlikovsky), 0:3 (31:17) Vasiljevs (Blank/Pavlikovsky - 5:4), 0:4 (31:40) Fortin (Loyns/Verwey), 0:5 (40:25) Hager (Vasiljevs/Pavlikovsky - 5:4), 1:5 (44:47) Jasecko (Mann), 1:6 (54:28) Stephenson (Stephens/Pavlikovsky - 5:4)

Strafminuten: Duisburg 22, Krefeld 14.

Die Füchse machte der frühe Rückstand ziemlich hungrig. Es war der Ex-Krefelder Selivanov, der die erste Einschussmöglichkeit der Hausherren vergab. Langkow war glänzend postiert. Kurz darauf scheiterte Cox am Krefelder Torwart. Ab der zehnten Minute bestimmten die Schwarz-Gelben das Match. Pietta stand nach einem schönen Spielzug völlig frei und ließ Masalskis auf kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit. Kurz vor Ende des ersten Drittels kassierte der künftige "Geheimagent Nr. 41" (Fortin) die erste Strafe für Krefeld. Gefährlich wurde es für Langkow aber nicht.

Die Füchse nahmen eine Überzahl mit ins Mitteldrittel. Beinahe hätten sie ihren ersten Treffer noch schneller erzielt als die Pinguine. Das verhinderte Langkow gegen Cameron Mann mit einer Glanzparade. Die Gastgeber blieben aber am Drücker, weil die Krefelder viel zu locker agierten. Erneut war es Mann, der an Langkow scheiterte (30.). Eine Minute später musste ein Duisburger auf die Strafbank. Nach einem Schuss von Pavlikovsky stocherte Vasiljevs die Scheibe unter Masalskis Fanghand über die Linie. Duisburgs Trainer Mühlenhaus, der ehemalige KEV-Stürmer, nahm seine Auszeit. Das brachte aber nichts ein. Nur 23 Sekunden nach dem 3:0 erhöhte Verteidiger Fortin auf den 4:0-Zwischenstand. Das war das 150. Saisontor der Schwarz-Gelben.

Erhitzte Gemüter

Das muntere Toreschießen ging gleich in der ersten Minute des Schlussdrittels weiter. In Überzahl traf Hager nach genialem Zuspiel von Pavlikovsky. Fünf Minuten nach Wiederbeginn musste sich Langkow geschlagen geben. Ein Schlagschuss von Jasecko schlug im langen oberen Eck ein. Ein Minute später gerieten Selivanov und Fahey aneinander, nachdem Ask Torwart Langkow attackiert hatte. Die Gemüter beruhigten sich nicht. Besonders Selivanov kochte und legte sich noch mit Jungnationalspieler Hager an. Die Überzahl nutzten die Pinguine eiskalt aus und machten durch Stephenson das halbe Dutzend voll (55.).

Quelle: RP

 
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