Krefeld Pinguine: Pinguine für die Punktejagd gerüstet
VON JOSEF HERMANNS - zuletzt aktualisiert: 31.08.2009Die Vorbereitung der Pinguine endete gestern in Straubing mit einer 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen. Im Rahmen des Familienfestes der Tigers trafen die Schwarz-Gelben auf einen sehr kampfstarken Gegner, dem sie allerdings spielerisch klar überlegen waren.
Vom Ergebnis her stimmte nach den beiden Siegen über Trinec und Landshut Teil drei der Generalprobe für den DEL-Start zwar nicht ganz. Doch die Leistungen der Schwarz-Gelben beim Ausflug nach Bayern waren ansprechend.
Stephens fuhr nach Hause
Als sich die Pinguine am Samstag zum zweiten Match in Landshut gegen das Zweitligateam des Gastgebers warmliefen, war Charlie Stephens bereits mit dem Zug unterwegs nach Krefeld. Der Center wird heute nochmal an seiner lädierten Schulter untersucht. Für ihn spielte erneut Patrick Hager im ersten Sturm.
Die Schwarz-Gelben waren 24 Stunden nach dem 6:1-Erfolg über Trinec erneut konzentriert und spielfreudig. Boris Blank eröffnete den Torreigen mit schönen Solo aus dem eigenen Drittel heraus. Im zweiten Drittel machten die Pinguine mit drei Treffern innerhalb von 101 Sekunden alles klar.
Neben Stephens fehlte gestern in Straubing auch Richard Pavlikovsky (private Gründe). Für ihn spielte Sebastian Schwarz an der Seite von Dusan Milo. Im dritten Match innerhalb von drei Tagen wirkten die Krefelder nicht mehr so spritzig. Sie waren zwar stocktechnisch und spielerisch überlegen. Das machten die Tigers mit Kampf und Einsatzwillen wett. Die Führung der Hausherren glich Daniel Pietta in Überzahl mit einem tollen Schuss ins lange obere Eck aus.
Auch im Mitteldrittel ging Straubing, das auf fünf Spieler verzichten musste, in Führung. Michael Endraß gelang aus dem Gewühl heraus das 2:2. Als Schiri Bauer eine Strafe gegen Krefeld anzeigte, traf Whitecotton zum 3:2. Die Gangart der Tigers war teilweise sehr rüde, was die Verantwortlichen der Pinguine auf dem Weg in die zweite Pause beim Schiedsrichter heftig kritisierten. Denn Benedikt Schopper war von Stewart böse gecheckt worden. Der Verteidiger kehrte nicht mehr aufs Eis zurück.
Die Krefelder glichen auch ihren dritten Rückstand in diesem Spiel aus, diesmal durch Kapitän Herberts Vasiljevs. Sieben Minuten vor Schluss bekam Allen Rourke von Stewart einen Schlag in die Kniekehle. Der Krefelder rächte sich mit einem Stockstich und wurde unter die Dusche geschickt. Dagegen kam der Straubinger mit zwei Minuten davon. Der KEV überstand die Unterzahl souverän. Das anschließende Penaltyschießen gewannen zur Freude der 2127 Zuschauer die Tigers. So wurde wenigstens die Stimmung bei ihrem Familienfest nicht mehr getrübt.
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