Krefeld Pinguine: Pinguine im Endspielfieber
VON H.-G. SCHOOFS - zuletzt aktualisiert: 30.01.2012Krefeld Pinguine (RP). Nach dem Auswärtssieg in Nürnberg sind die Krefelder Spieler sehr zuversichtlich, dass die gute Leistung keine Eintagsfliege war und morgen im Heimspiel gegen Iserlohn der nächste Erfolg fällig ist. Schaub wieder im Training.
Es war nur ein kleiner Schritt, den die Pinguine am Freitag in Nürnberg mit ihrem 2:0-Sieg in Richtung Pre-Play-offs machten. Während die Ice Tigers bereits in den Urlaubskatalogen blättern können, haben die Krefelder nach wie vor noch Platz zehn im Visier. Morgen können die Schwarz-Gelben einen etwas größeren Schritt machen. Denn mit den Iserlohn Roosters kommt im Kampf um die Pre-Play-off-Teilnahme ein direkter Konkurrent in den König-Palast.
Sechs "Sechs-Punkte-Spiele"
Insgesamt stehen für die Pinguine bis zum Ende der Hauptrunde noch sechs sogenannte "Sechs-Punkte-Spiele" auf dem Programm. Zweimal geht es jeweils gegen Iserlohn und München. Bei einem Rückstand von derzeit acht Punkten auf die beiden Kontrahenten könnten die Krefelder mit je zwei Siegen bis auf zwei Zähler herankommen. Je ein Mal geht es noch gegen Düsseldorf und Köln.
KEV-Fan-Projekt tagt
Nach einem ausgiebigen Frühschoppen am gestrigen Sonntag steht für das KEV-Fan-Projekt der Pinguine heute der nächste Termin auf dem Programm. Um 19.30 Uhr findet in der Gaststätte der Niederrheinhalle die nächste öffentliche Sitzung statt. Schwerpunkt ist die aktuelle Situation der Pinguine.
Nach dem Erfolg im Frankenland ist bei den Spielern und sicher auch bei vielen Fans das Endspielfieber ausgebrochen. Das soll auch noch morgen nach dem Heimspiel gegen die Roosters anhalten. Sollten die Sauerländer wie schon beim ersten Gastspiel am 2. Weihnachtsfeiertag zwei Punkte entführen, dürfte sich dieses Fieber schnell legen. Die Mannschaft wirkte nach dem Sieg über die Ice Tigers sichtlich erleichtert und ist überzeugt, dass ihre endlich mal wieder über 60 Minuten gute Leistung keine Eintagsfliege ist. Der Erfolgsdruck ist zwar weiter groß, doch mit dem gestärkten Selbstvertrauen lässt sich die morgige Aufgabe leichter angehen.
Nach dem freien Samstag bat Trainer Rick Adduono gestern am frühen Abend auf das Eis der Rheinlandhalle, weil im König-Palast noch deutlich die Spuren des närrischen Treibens von Samstag zu sehen waren. Allerdings musste sich das Team etwas gedulden, ehe es losgehen konnte. Denn das Match der KEV-Knaben gegen Troisdorf lief noch. So bekamen die Profis noch die letzten drei Treffer zum 18:1-Sieg der Krefelder zu sehen. Adduono erkundigte sich noch schnell nach dem Ergebnis des Derbys zwischen Köln und Düsseldorf. "Mist. Aber wir dürfen uns nicht von den Ergebnissen der Konkurrenten beeinflussen lassen", meinte er, als er vom Sieg der DEG erfuhr.
Bis auf Kyle Sonnenburg mischten alle Pinguine beim Training mit. Erstmals seit seiner schweren Schulterverletzung war Marc Schaub dabei, der allerdings nur eingeschränkt mitmachen konnte. Dagegen scheint Lawrence Nycholat weiter Fortschritte zu machen. Es ist aber nicht damit zu rechnen, dass der kanadische Verteidiger morgen zum Einsatz kommt. Dann müsste nämlich ein Ausländer aus dem Erfolgsaufgebot vom Nürnberg-Spiel auf die Tribüne.
Die Iserlohner wurden am Wochenende nochmal auf dem Transfermarkt tätig und nahmen den finnischen Torwart Tero Leinonen unter Vertrag. Der hält sich bei seinem bisherigen Club fit und soll nur im Notfall an den Seilersee kommen. "So einen Luxus können wir uns nicht mehr leisten", sagte gestern Rüdiger Noack.
Jetzt weiterlesen und die Rheinische Post testen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum

