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11. Spieltag in der DEL: Pinguine patzen erneut

zuletzt aktualisiert: 07.10.2007 - 21:18

Düsseldorf (RPO). Mit einem 4:3 (0:1, 0:1, 3:1, 0:0, 1:0) haben die Kölner Haie die Siegesserie der Frankfurt Lions in der DEL gestoppt. Die Domstädter gewannen das Spitzenspiel des 11. Spieltags nach Penaltyschießen. Krefeld verlor erneut.

Players from Cologne celebrate scorer Brian Adams from Canada during the first semi-final playoff match (best of five) f Foto: AP, AP
Players from Cologne celebrate scorer Brian Adams from Canada during the first semi-final playoff match (best of five) f Foto: AP, AP

Köln feierte den achten Erfolg in Serie und bremsten die Lions nach zuvor vier Siegen in Folge. Mit 22 Punkten haben die Haie nur noch vier Zähler Rückstand auf die Hessen. Neuer Zweiter sind die Nürnberg Ice Tigers (24) nach dem 7:2 (0:1, 2:1, 5:0)-Erfolg gegen den EHC Wolfsburg.

Einen Punkt dahinter folgt Ex-Meister Eisbären Berlin, der beim 4:3 (0:1, 2:0, 1:2, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen gegen die Straubing Tigers den sechsten Sieg in Serie feierte. Unterdessen hat der strauchelnde Topfavorit Adler Mannheim einen erlösenden Sieg gefeiert. Die Kurpfälzer (14) gewannen 5:1 (0:0, 3:0, 2:1) gegen Schlusslicht Füchse Duisburg und verbuchten damit erst den vierten Saisonsieg.

Derweil haben die DEG Metro Stars durch den zweiten Sieg innerhalb von 45 Stunden weiter Boden gut gemacht. Zwei Tage nach dem 3:1-Erfolg gegen die Augsburger Panther gewannen die Düsseldorfer 7:4 (2:2, 3:1, 2:1) gegen die Iserlohn Roosters und haben nach dem vierten Sieg im fünften Heimspiel 17 Punkte auf dem Konto. Iserlohn (11) rutschte nach der dritten Niederlage in Folge weiter ab. Auch der ERC Ingolstadt (16) verlor durch das 2:3 (2:0, 0:2, 0:1) in Augsburg (13) an Boden.

Die Hannover Scorpions (15) rückten durch das 2:1 (0:0, 1:1, 1: 0) gegen die Krefeld Pinguine weiter vor. Bei den Krefeldern (10) brachte das 4:0 gegen DEL-Rekordmeister Mannheim am Freitag nicht die erhoffte Wende nach zuvor vier Niederlagen.

Vor nur 8984 Besuchern gingen die Lions ausgerechnet durch den Ex-Kölner Lasse Kopitz in Führung (3.), Jay Henderson erhöhte (29.) auf 2:0. Im turbulenten dritten Spielabschnitt erzwangen Sean Tallaire (49.), Ivan Ciernik (54.) und Mats Trygg (60.) bei einem Gegentor von Jeff Heerema (55.) die Verlängerung. Tallaire verwandelte schließlich den entscheidenden Penalty.

Mannheim kam nach zähem ersten Abschnitt durch einen Doppelschlag von Tomas Martinec und Michael Hackert innerhalb von 36 Sekunden auf die Siegerstraße (25.). Colin Forbes (30.), Jeff Shantz (51.) und Christoph Ullmann (55.) legten nach, ehe Justin Cox (60.) der Ehrentreffer der Füchse gelang.

Die Eisbären verkrafteten den Schock durch das 0:1 von William Trew (9.) gut und schienen nach Toren von Stefan Ustorf (22.) Brandon Smith (27.) und Alexander Weiß (51.) auf der Siegerstraße. Trevor Gallant (52./58.) verhalf Straubing in die Verlängerung. Steve Walker sicherte Berlin dann aber im Penaltyschießen den Sieg.

Die Panther aus Ingolstadt erwischten durch Christoph Melischko (7.) und Eric Boguniecki (13.) einen guten Start, die Augsburger Namensvetter schlugen aber durch Steffen Tölzer (22.), Rhett Gordon (35.) und Christian Chartier (42.) zurück. Nürnbergs Tore erzielten je zweimal Andre Savage (22./56.) und Ahren Spylo (25./53.) sowie Scott King (42.), Greg Leeb (50.) und Colin Beardsmore (51.), für Wolfsburg waren David Moravec (1.) und Christoph Höhenleitner (31.) erfolgreich.

Die Tore für Düsseldorf erzielten dreimal Klaus Kathan (11./25. /57.) sowie Andrew Hedlund (7.), Darren van Impe (33.), Jeff Panzer (34.) und Jamie Wright (60.). Iserlohns Treffer steuerten Michael Wolf (8./49.), Brad Tapper (12.) und Jimmy Roy (26.) bei. Krefeld war durch Jan Alinc in Führung gegangen (21.), Matt Dzieduszycki (32.) und Eric Nickulas (55.) drehten die Partie aber zu Gunsten der Scorpions.


Der 11. Spieltag im Stenogramm

Hannover Scorpions - Krefeld Pinguine 2:1 (0:0, 1:1, 1:0). - Tore: 0:1 Alinc (20:18), 1:1 Dzieduszycki (31:24), 2:1 Nickulas (54. 36). - Schiedsrichter: Looker (USA). - Zuschauer: 4365. - Strafminuten: Hannover 25 plus Spieldauerdisziplinar (Pyka) - Krefeld 18

DEG Metro Stars - Iserlohn Roosters 7:4 (2:2, 3:1, 2:1). - Tore: 1:0 Hedlund (6:28), 1:1 Wolf (7:59), 2:1 Kathan (10:20), 2:2 Tapper (11:31), 3:2 Kathan (24:53), 3:3 Roy (25:57), 4:3 Van Impe (32:44), 5:3 Panzer (33:39), 5:4 Wolf (48:48), 6:4 Kathan (56:54), 7:4 Wright (59:59). - Schiedsrichter: Reichert (Lindau). - Zuschauer: 5454. - Strafminuten: Düsseldorf 23 plus 10 Disziplinar (Van Impe) plus Spieldauerdisziplinar (Kantor) - Iserlohn 16 plus 10 Disziplinar (Kavanagh)

Adler Mannheim - Füchse Duisburg 5:1 (0:0, 3:0, 2:1). - Tore: 1:0 Martinec (24:18), 2:0 Hackert (24:53), 3:0 Forbes (29:00), 4:0 Shantz (50:17), 5:0 Ullmann (54:38), 5:1 Cox (59:15). - Schiedsrichter: Schütz (Moers). - Zuschauer: 9270. - Strafminuten: Mannheim 10 - Duisburg 18

Augsburger Panther - ERC Ingolstadt 3:2 (0:2, 2:0, 1:0). - Tore: 0:1 Melischko (6:39), 0:2 Boguniecki (12:46), 1:2 Tölzer (21: 12), 2:2 Gordon (34:42), 3:2 Chartier (41:19). - Schiedsrichter: Oswald (Bad Wörishofen). - Zuschauer: 3183. - Strafminuten: Augsburg 14 - Ingolstadt 18

Sinupret Ice Tigers Nürnberg - EHC Wolfsburg 7:2 (0:1, 2:1, 5: 0). - Tore: 0:1 Moravec (0:54), 1:1 Savage (21:43), 2:1 Spylo (24: 35), 2:2 Höhenleitner (30:21), 3:2 King (41:18), 4:2 Greg Leeb (49: 23), 5:2 Beardsmore (50:58), 6:2 Spylo (52:55), 7:2 Savage (55:31). - Schiedsrichter: van Gameren (Berlin). - Zuschauer: 3337. - Strafminuten: Nürnberg 12 - Wolfsburg 20

Kölner Haie - Frankfurt Lions 4:3 (0:1, 0:1, 3:1, 0:0, 1:0) n. P. - Tore: 0:1 Kopitz (2:11), 0:2 Henderson (28:05), 1:2 Tallaire (48:32), 2:2 Ciernik (53:24), 2:3 Heerema (54:51), 3:3 Trygg (59: 38), 4:3 Tallaire (Penalty). - Schiedsrichter: Schimm (Waldkraiburg). - Zuschauer: 8984. - Strafminuten: Köln 8 - Frankfurt 10

Eisbären Berlin - Straubing Tigers 4:3 (0:1, 2:0, 1:2, 0:0, 1: 0) n. P. - Tore: 0:1 Trew (8:07), 1:1 Ustorf (21:34), 1:1 Ustorf (21:34), 2:1 Smith (26:37), 3:1 Weiß (50:43), 3:2 Gallant (51:53), 3:3 Gallant (57:45), 4:3 Walker (Penalty). - Schiedsrichter: Piechaczek (Ottobrunn). - Zuschauer: 4695 (ausverkauft). - Strafminuten: Berlin 22 - Straubing 22

Quelle: sid

 
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