Krefeld Pinguine: Vasiljevs: Brauchen eine Serie
VON H.-G. SCHOOFS - zuletzt aktualisiert: 31.01.2012 - 10:36Krefeld (RPO). Der Kapitän der Krefeld Pinguine hofft, dass jetzt endlich mal ein paar Begegnungen in Folge gewonnen werden. Heute im Heimspiel gegen Iserlohn soll nahtlos am Sieg in Nürnberg angeknüpft werden. Nycholat muss zusehen.
Da die Tabelle der Deutschen Eishockey-Liga ein ziemlich gerades Bild abgibt, wird schnell deutlich, dass es auf der Zielgeraden der Hauptrunde schon wie in den Play-offs zugeht. Wer holt sich die Punkte-Meisterschaft? Wer schafft es unter die Top-Sechs? Und wer muss nach dem 52. Spieltag ins Gras beißen? Noch nie ging es seit dem Bestehen der höchsten deutschen Spielklasse an mehreren Fronten so spannend zu. Leider gehören die Krefeld Pinguine zu den Teams, für die am 12. März der Urlaub beginnen könnte. Noch ist es für die Schwarz-Gelben nicht zu spät, die verkorkste Saison zu retten. Für diese unglaublich schwere Rettungsaktion muss heute im Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters (19.30 Uhr) ein Sieg her.
Ehrgeizig und spritzig
Während die Pinguine vergangene Woche vor dem Ausflug nach Nürnberg im Training nicht gerade den Eindruck erweckt hatten, die Ice Tigers bezwingen zu können, gaben sie gestern auf dem Eis der Rheinlandhalle mächtig Gas. Sie wirkten ehrgeizig und spritzig. Es zahlt sich scheinbar aus, dass Rick Adduono seine Formationen nicht mehr ständig umstellt. Bleibt die Hoffnung, dass nach einer sehr guten Übungseinheit im Wettkampf keine schlechte Leistung folgt. Herberts Vasiljevs verließ gestern nach Adduonos Schlusspfiff relativ schnell das Eis. „Ich gehe nach Hause und schlafe, damit ich morgen frisch bin“, sagte der Kapitän. Den Kampf um einen Platz in den Pre-Play-offs hat er natürlich noch nicht aufgegeben: „Das wird schwer, ist aber nicht unmöglich. Wir brauchen jetzt endlich mal eine Serie mit vier oder fünf Siegen in Folge. Das ist uns diese Saison noch nicht gelungen. Das braucht jede Mannschaft, die in die Play-offs kommen will. Jetzt wird es für uns langsam mal Zeit.“
Vasiljevs meint, dass aus den verbleibenden zwölf Spielen noch acht Siege her müssen. Drei davon peilen die Pinguine in den drei Duellen (Iserlohn, DEG, München) bis zur Länderspielpause (6.-13. Februar) an.
Die Ziele dieser drei Gegner, deren Pre-Play-off-Teilnahme viel greifbarer ist als für Krefeld, dürften ähnlich sein. „Die Iserlohner wissen, dass die von den beiden Spielen gegen uns nur eins gewinnen müssen, damit der Abstand gleich bleibt“, sagt Vasiljevs.
Wenn das Wunder von der Westparkstraße noch gelingen soll, muss vor allem die chronische Heimschwäche besiegt werden. Fünf der kommenden sieben Begegnungen finden im König-Palast statt. „Wir haben zu Hause einige Spiele verloren, die wir eigentlich gewinnen mussten. Das darf uns nicht mehr passieren“, sagte Trainer Adduono gestern. Mit großen taktischen Überlegungen will er sich nicht
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