Krefeld Pinguine: War das die Wende?
VON H.G. SCHOOFS - zuletzt aktualisiert: 25.02.2008Mit einem 4:2-Sieg gegen die Augsburg Panther meldeten sich die Pinguine gestern Abend im König-Palast im Kampf um einen Pre-Play-off-Platz wieder zurück. Lynn Loyns für das nächste Match gesperrt.
Eishockey Die Leistung der Krefelder im ersten Drittel gibt Anlass zur Hoffnung, dass sie nach dem letzten Hauptrundenspiel auf einem Pre-Play-off-Platz stehen können. Ab der 20 Minute gingen die Schwarz-Gelben dann kein großes Risiko mehr ein und verwalteten bis zum Schluss mehr ihren Dreitore-Vorsprung. Das war nach drei Niederlagen in Folge verständlich.
Schock vor dem Spiel
Einen Schock mussten die Schwarz-Gelben bereits zwei Stunden vor dem Spiel verdauen. Denn die Hamburger gewannen überraschend beim Tabellenführer in Nürnberg. Dadurch war Krefeld auf Platz elf abgerutscht. Entsprechend nahm der Druck zu. Doch der Mannschaft war davon nichts anzumerken, im Gegenteil. Endlich präsentierten sie sich vom Auftaktbully weg so wie ein Team, das unbedingt in die Play-offs will. Und dann gelang im 21. Versuch seit der Länderspielpause ein Treffer in Überzahl. Roland Verwey ließ sich die Großchance nach schönen Zuspiel von Richard Pavlikovsky nicht nehmen. Die Gäste, die sich selbst noch Hoffnung auf Platz zehn machen können, hatten wenig zu bestellen. Die Krefelder gaben weiter Gas. Nach Vorarbeit von Brian Maloney erhöhte Patrick Hager mit einer Direktabnahme auf 2:0. Danach ließen die Hausherren die Zügel ein wenig schleifen. Die Gäste prüften jetzt einige Male Torwart Nathan Marsters, der dabei bewies, dass er seine Fanghand nicht nur zum Zähneputzen hat. Gegen Ende des ersten Drittels legten die Pinguine wieder einen Zahn zu. Daniel Kunce krönte die starken 20 Minuten seiner Mannschaft mit dem 3:0.
Augsburgs Trainer Mitchell schüttelte bei der ersten Sirene nur den Kopf und wird seinen Schützlingen in der Kabine den Kopf gewaschen haben. Jedenfalls kamen die Panther besser ins Spiel. Bei Krefelder Überzahl scheiterte Wrigley bei einem Break an Marsters. Es dauerte bis zur 28. Minute, ehe die Gastgeber durch Daniel Pietta die erste Torchance im zweiten Drittel hatten. Er scheiterte an Torwart DesRochers. Zwei Minuten vor der Pause verkürzte Augsburg mit einem Glücktreffer. Marsters wehrte die Scheibe mit dem Schoner ab. Von Pavlikovskys Bein prallte sie dann ins Tor. Fast im Gegenzug legte Jan Alinc für den mitgelaufenen Dusan Milo auf, der aber genau auf DesRochers zielte.
Die Panther witterten zu Beginn des letzten Drittels nochmal Morgenluft. Marsters verhinderte gegen Murphy den Anschlusstreffer. Die KEV-Fans spürten, dass ihre Mannschaft Unterstützung braucht und feuerten die Schwarz-Gelben an. Die gingen allerdings kein großes Risiko ein. Klare Torchancen waren Mangelware. Elf Minuten vor dem Ende fiel dann die Vorentscheidung. Pietta tankte sich auf der rechten Seite schön durch. Sein Zuspiel lenkte Loyns direkt vor das Augsburger Tor. Der heranstürmende Pavlikovsky versenkte die Scheibe im Netz. Für Loyns war das Match fünf Minuten vor Schluss wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge gegen Rekis zu Ende.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum
