Krefeld Pinguine: Wird Jiranek jetzt entlassen?
zuletzt aktualisiert: 28.11.2009 - 10:00Martin Jiraneks Tage bei den Pinguinen dürften gezählt sein. Bereits Donnerstag hatte es im Umfeld der Mannschaft deutliche Anzeichen dafür gegeben, dass die Verantwortlichen am Samstag die Reißleine ziehen werden, falls das Team in Düsseldorf erneut verlieren sollte.
Nur acht Siege stehen für den Trainer nach 22 Punktspielen in der DEL zu Buche. Nach Straubing haben die Schwarz-Gelben die wenigsten Tore aller 15 Teams erzielt.
Noch nie seit Zugehörigkeit in der höchsten deutschen Eishockeyliga standen die Pinguine so lange auf dem letzten Tabellenplatz. Damit hinkt Jiranek weit hinter dem selbst erklärten Ziel (Platz sechs) hinterher. Die Hoffnung der Verantwortlichen, Trainer und Mannschaft würden nach der Entlassung von Manager Jiri Ehrenberger und der Rückkehr der Teamärzte auf dem Eis endgültig die Kurve kriegen, erfüllte sich nicht.
Dem Sieg in Hamburg folgten schon wieder zwei Niederlagen. Besonders die sechste Pleiten auf eigenem Eis tun weh. Im Schnitt kamen nur 3378 Zuschauer zu den bisher elf Heimspielen.
Nur in Wolfsburg kamen noch weniger Fans (2302). Gegen Nürnberg verloren sich nur noch 2032 Fans auf den Rängen des KöPa. Das Loch in der Kasse ist bis zum Saisonende schon nicht mehr zu stopfen. Noch besteht die Möglichkeit, in den verbleibende 34 Begegnungen wenigstens die Pre-Play-offs zu erreichen.
Wenn Jiranek am Samstag gehen muss, wird morgen Co-Trainer Reemt Pyka beim Heimspiel gegen den Deutschen Meister Eisbären Berlin an der Bande die Verantwortung übernehmen. Bis zum nächsten Heimspiel am Freitag gegen Köln brauchen die Pinguine einen Feuerwehrmann, der besonders den "Stars" die Hölle heiß macht. hgs
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