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KFC Uerdingen: KFC sinnt auf Revanche

VON OLIVER SCHAULANDT - zuletzt aktualisiert: 05.05.2012

KFC Uerdingen (RP). Der KFC Uerdingen hat mit dem Gegner am Sonntag, Westfalia Rhynern, noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel gewannen die Gäste überraschend mit 2:1 in Krefeld.

Jörg Jung war bei der 1:2-Niederlage im Hinspiel gegen Westfalia Rhynern noch nicht KFC-Trainer.  Foto:  Lammertz
Jörg Jung war bei der 1:2-Niederlage im Hinspiel gegen Westfalia Rhynern noch nicht KFC-Trainer. Foto: Lammertz

Nach dem Pokal-Höhepunkt unterhalb der Woche gegen Rot-Weiss Essen geht für den KFC Uerdingen der Alltag in der NRW-Liga weiter. Der heißt am Sonntagum 15 Uhr Westfalia Rhynern und hat sich bereits im Hinspiel in der Grotenburg als harte Nuss erwiesen. Seinerzeit unterlagen die Uerdinger mit 1:2, allerdings war zum damaligen Zeitpunkt Trainer Jörg Jung noch nicht im Amt. Der Rest des Teams hat also noch eine Rechnung offen.

Gespannt sein darf man, wie die Uerdinger das so unglückliche Pokal-Aus verkraftet haben. "Wir können uns jetzt voll auf die Liga und den Aufstieg konzentrieren", hatte Uerdingens "Sechser" Stefan Hoffmann unmittelbar nach dem 2:5 nach Elfmeterschießen angekündigt. Und auch Torwart Manuel Lenz hatte davon gesprochen, nicht den Kopf in den Sand stecken zu wollen.

Ohne Frage: Wenn die Uerdinger, die unter der Woche auf Rang sieben abgerutscht waren, in die Relegation wollen, dann müssen sie im Schlussspurt konstant ähnliche Leistungen abrufen wie bei der grandiosen Vorstellung gegen Essen. Da darf es auch keine Entschuldigung sein, dass zuletzt englische Wochen anstanden – Jörg Jung hatte seinem Team nach dem Pokalspiel zwei Tage frei gegeben zur Regeneration. Und nach dem Spiel am Sonntag ist eh erst einmal eine längere Pause eingeplant; erst am 16. Mai ist der nächste Auftritt beim Rückspiel gegen den MSV Duisburg II.

Zugute kommt den Uerdingern im Kampf um zumindest einen der Relegationsplätze, dass die vor ihnen platzierten Bielefelder (derzeit Platz 5) wohl nicht aufsteigen dürfen, weil deren Erstvertretung bereits Drittligist ist. Gleiches könnte Alemannia Aachen (momentan Sechster) drohen, wenn deren Erste Mannschaft aus der Zweiten Bundesliga absteigt. Dann würde ein Platz unter den ersten Neun in der Tabelle reichen. Und aktuell hat der Neunte, der VfB Hüls, sieben Punkte Vorsprung auf den Zehnten, KFC-Gegner Rhynern.

Umgekehrt ist auch der Weg nach oben noch durchaus drin für den KFC. Sechs Punkte Rückstand sind es noch bis zum dritten Platz, dem letzten Rang, der zum direkten Aufstieg berechtigt. Und 15 Punkte sind in den letzten fünf Partien dieser Saison noch zu holen – das ist zwar schwierig angesichts des Restprogramms, aber durchaus machbar. Die ersten drei Zähler davon wollen die Uerdinger heute ab 15 Uhr mitnehmen.

Quelle: RP/rl
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