Krefeld: "Alle Partner noch dabei"
zuletzt aktualisiert: 17.06.2009 - 10:52Krefeld (RPO). Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH, im Interview mit RP-Redakteur Sebastian Peters.
Hat es Gespräche mit RWE oder anderen Interessenten über den Verkauf des Steinkohlekraftwerks gegeben?
Becker Nein, die Behauptung, wir hätten Gespräche mit dem Ziel geführt, das Kraftwerksprojekt zu verkaufen, entbehrt jeder Grundlage.
CDU-Fraktionschef Fabel mutmaßte, dass Trianel nach einer Insolvenz an RWE oder EnbW verkaufen könnte.
Becker Wege von Gerüchten sind selten nachzuvollziehen. Fakt ist, dass Trianel auf der Bilanzpressekonferenz das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte präsentiert.
Ist abzusehen, ob andere Stadtwerke aus dem Projekt aussteigen?
Becker Wir haben im Dezember 2008 den Konsortialvertrag unterzeichnet und alle Partner, die daran beteiligt waren, sind weiterhin dabei. Mit der Dampfauskopplung für den Chempark und dem hohen Wirkungsgrad des Kraftwerkes ist das Projekt in Uerdingen nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch einer der attraktivsten Kraftwerksneubauten in Deutschland.
Mehrfach wurde kolportiert, dass Einzelgesellschafter aus der Schweiz den Ausstieg planen.
Becker Die AET im Schweizer Tessin ist ein geschätzter Gesellschafter, der das klare Ziel hat, bei all unseren Kraftwerksprojekten beteiligt zu bleiben. Es gibt allerdings in der Schweiz eine generelle Debatte über die Beteiligung Schweizer Energieversorger an deutschen Kraftwerksprojekten.
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