Krefeld: Bestände neu geordnet
zuletzt aktualisiert: 04.04.2009Krefeld (RPO). Die Bauarbeiten dauerten von 1910 bis 1912. Deneken nutzte diese Zäsur und präsentierte der internationalen Gästeschar zur Eröffnung des Erweiterungsbau am 28. September 1912 völlig neu geordnete Bestände. In die Ägide von Paul Wember fiel der bislang letzte Umbau des Kaiser-Wilhelm-Museums.
Am 1. April 1960 wurde das Haus geschlossen, aber erst am 4. März 1966 begannen die Bauarbeiten! Sechs Jahre, die von Etatkürzungen und Streitereien der Ratsfraktionen untereinander sowie von Stimmungsmache in den örtlichen Medien geprägt waren. Auch vom Gezänk nostalgisch gesinnter Kunstfreunde und den erklärten Neuerungsabsichten des Museumsleiters, der durch seine Ausstellungserfolge einen starken Rückhalt in der überörtlichen Presse hatte.
Die Freitreppe wurde abgetragen, sodass man das Museum ebenerdig betreten konnte. Das aufwendige Treppenhaus wurde aufgebrochen, und durch den Einbau zweier Decken in Geschoßhöhe entstanden drei Hallen und zwei kleinere Räume. Insgesamt ein Raumgewinn von 807 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Zusätzlich wurde der Lichthof für Plastik-Ausstellungen erschlossen und ein neuer Mehrzweckraum sollte fortan als Cafeteria, Veranstaltungs- und Ausstellungsraum dienen. Genau vier Jahrzehnte ist es her, dass auf den Monat genau, im April 1969, das Museum wiedereröffnet wurde. Bleibt nur zu hoffen, dass die bevorstehende Renovierung des Gebäudes einen glücklicheren Verlauf nimmt als die letzte.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



