Krefeld: Bistum legte Geld bei Lehman an
VON JOCHEN LENZEN - zuletzt aktualisiert: 29.09.2008 - 12:06Krefeld (RPO). „Das Bistum Aachen hat im Rahmen seiner vorsichtigen Politik Geldanlagen bei Lehman Brothers getätigt“, zitiert die Euskirchener Ausgabe des Kölner Stadtanzeigers am Samstag den Pressesprecher des Bistums, Franz Kretschmann. Über die Höhe der Summe äußerte er sich nicht.
Die Pfarrer bräuchten sich keine Sorgen zu machen; ihre Gehaltszahlungen seien gesichert. Das Bistum hoffe, alle Anlagen durch den Sicherungsfonds erstattet zu bekommen. Nach RP-Informationen hatte das Bistum 2007 einen Überschuss von 21 Millionen Euro, 15 Millionen davon sollen für den Pensionsfonds für Priester vorgesehen sein. Sechs Millionen sollten an die Pfarren ausgezahlt werden, was jetzt in Raten geschieht.
Ob und eventuell welche Auswirkungen das für Krefeld haben könnte, konnte der anscheinend überraschte Regionaldekan Johannes Sczyrba gestern nicht sagen.
Die neuesten Nachrichten und Berichte aus Politik, Wirtschaft, Panorama, Sport,
Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft, Multimedia, Auto,
Reise und Beruf - im Archiv auch gratis recherchierbar. Dazu die besten Bilder,
Live-Ticker, Kolumnen und Hintergrundberichte.



