Krefeld: CDU: Laternen in Innenstadt nachts anlassen
zuletzt aktualisiert: 09.02.2012Krefeld (RP). Die CDU im Stadtbezirk Mitte geht beim Thema Laternenabschaltung auf Konfrontation zur eigenen Ratsfraktion. Sie fordert, die Straßenlaternen in der Stadtmitte aus Sicherheitsgründen nachts nicht abzuschalten.
"Es sollte die Sonderstellung der Innenstadt für Besucher Beachtung finden", fordert Werner Gottschalk, Vorsitzender der CDU-Mitte. Er schlägt vor, die Laternen mit Bewegungsmeldern auszurüsten. Hans-Jürgen Herzog, Vorsitzender des Arbeitskreises Krefelder Bürgervereine (AKB), fordert die Verwaltung auf, Rechtssicherheit zu schaffen. Die Stadt solle beim Deutschen Städtetag eine Initiative anstoßen, die gegen die Parklichtpflicht unter abgeschalteten Laternen vorgeht.
CDU-Politiker Gottschalk befürchtet negative Konsequenzen durch das Abschalten der Laternen bei Nacht: "Ein Imageverlust, eine Depravierung und ein Besucherrückgang wären zu befürchten." Durch ein Aussparen der Innenstadt würde das Sparziel nur unwesentlich zeitversetzt erreicht. Die CDU-Ratsfraktion hatte mitbeschlossen, von Mai an alle Straßenlaternen von sonntags bis donnerstags zwischen 1.15 Uhr und 3.30 Uhr nachts abzuschalten. So sollten 225 000 Euro pro Jahr eingespart werden.
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