KFC Uerdingen: Das sind die Vorwürfe gegen Lakis
VON OLIVER SCHAULANDT - zuletzt aktualisiert: 12.05.2010 - 13:30KFC Uerdingen (RPO). Zu den angeblich unbezahlten Rechnungen kommen massive Vorwürfe, dass Lakis einigen Spielern und Personen im KFC-Umfeld Wohnungen verkauft, die Provision dafür kassiert (angeblich im fünfstelligen Bereich) und sie nur deshalb unter Vertrag genommen habe. Gemunkelt wird dabei von etwa 20 Wohnungen insgesamt.
Allein Ailton hätte nach RP-Informationen acht Wohnungen erwerben sollen. Dies sei aber gescheitert, weil der Brasilianer aufgrund von so genannten SchuFa-Einträgen keine entsprechenden Kredite bei Banken erhalten könne. "Es stimmt, fünf, sechs Spieler haben Wohnungen bei mir gekauft. Das war aber zu keiner Zeit Teil der Vertragsverhandlungen, im Gegenteil: Zum Teil war es der Wunsch der Spieler, dies machen zu dürfen.
Einige sind auch zu mir gekommen", sagte der Grieche dazu. Gespannt darf man nun sein, wie es in Sachen Personal weitergeht. Lakis kündigte an, dass die Geschäftsstelle für seinen Geschmack zu stark besetzt sei und dort aus Kostengründen Abstriche gemacht werden müssten.
Ohnehin drehte sich seit seinem Amtsantritt das Personalkarussell beim KFC mächtig – sowohl auf dem Platz als auch hinter den Kulissen. Edgar Schmitt ist der bislang sechste Trainer seit Januar 2008. Gehen mussten Aleksandar Ristic, Klaus Berge, Richard Towa, Uwe Weidemann und Wolfgang Maes, der aber zuvor bereits sportlicher Leiter war und wieder wurde.
Laut Lakis würde Maes selbst in der kommenden Saison wieder das Traineramt übernehmen wollen, Lakis tendiert aber zu Edgar Schmitt. Das sieht nach einer Trennung von Maes aus, weil Lakis beide zusammen nicht halten will, um ähnliche Konflikte wie seinerzeit mit Uwe Weidemann zu vermeiden.
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