Krefeld: Defekter Triebwagen blockiert Bahnstrecke
zuletzt aktualisiert: 20.08.2009Krefeld (RPO). Ein havarierter Regionaltriebwagen hat ein Gleis der Strecke Kempen–Krefeld 27 Stunden lang blockiert und für erhebliche Einschränkungen und Verspätungen auf der Verbindung Kleve–Krefeld–Düsseldorf gesorgt. Laut einem Bahnsprecher war ein defektes Getriebe, das die Achsen blockierte, der Grund für den unfreiwilligen Halt zwischen Kempen und Krefeld. Bahnkunden mussten auf Bus und Taxi ausweichen oder Zugverspätungen in Kauf nehmen.
Die Deutsche Bahn entschuldigte sich gestern für die Panne und ihre Folgen. "Keine Technik ist hundertprozentig sicher", sagte ein Sprecher: Eine Gefahr für die Fahrgäste habe jedoch nicht bestanden. Erst gestern ab 10.49 Uhr rollte der Schienenverkehr wieder normal.
Die dreiteilige, bis zu 400 Passagiere fassende Triebwagengarnitur VT 628 war am Dienstagmorgen während des Berufsverkehrs auf der Fahrt von Kempen nach Krefeld liegen geblieben. Die Achsen des Mittelwagens blockierten wegen eines Getriebedefekts. Dadurch bremste der etwa 140 Meter lange Zug ziemlich abrupt und konnte nicht weiterfahren. Zu Schaden kam laut Bahnsprecher niemand. Die DBsperrte die Strecke um 7.23 Uhr. Bis zum gestern waren 81 Züge mit insgesamt 2800 Minuten verspätet. Viele Kunden wichen auf Busse der Linie 69 aus, die allerdings langsamer unterwegs sind.
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