Krefeld: Deutsche Bank verliert Kunden
VON CAROLA PUVOGEL - zuletzt aktualisiert: 23.02.2011Krefeld (RPO). Die Deutsche Bank in Krefeld hat im vergangenen Jahr erneut knapp 1000 Kunden verloren. Das Geschäftsvolumen blieb mit 2,1 Milliarden Euro etwa auf Vorjahresniveau. Für 2011 plant die Bank eine Baufinanzierungsoffensive.
Die Deutsche Bank zieht für das Geschäftsjahr 2010 eine positive Bilanz. "Das Jahr war spannend, gut und erfolgreich", sagt Stefanie Heberling, Vorsitzende der Geschäftsleitung Region Niederrhein. "Unsere Kunden suchen bei Fragen zu ihren persönlichen Finanzen verstärkt nach fundierter Beratung und konkreten, nachvollziehbaren Handlungsempfehlungen." Auf diesen Trend habe die Deutsche Bank sich 2010 gut eingestellt. So stehen nun beispielsweise für mehr als 140 Anlageprodukte verständlich formulierte Produktinformationsblätter zur Verfügung.
Um sich optimal auf die Zufriedenheit der Kunden mit der persönlichen Beratung aufzustellen, hatte die Bank 2010 ihre Erfolgskriterien abgeändert. Neben dem Deckungsbeitrag wird nun zusätzlich der Kundennutzen ermittelt und in einem sogenannten Kundenqualitätsindex quantifiziert. Krefeld schnitt dabei gut ab. Rund 90 Prozent der etwa 10 000 Befragten bewertete das letzte Beratungsgespräch mit "gut" oder besser. Insgesamt betreute die Deutsche Bank in Krefeld rund 90 000 Privat- und Geschäftskunden. Im Jahr zuvor waren es 91 000, 2008 rund 93 000. Das Geschäftsvolumen blieb in Krefeld mit 2,1 Mrd Euro etwa auf Vorjahresniveau.
Auf großen Zuspruch bei den eher sicherheitsorientierten Kunden stieß das Produkt "FestzinsSparen". Gut 5000 Krefelder legten 2010 ein Volumen von 67 Mio Euro neu an. "Außerdem konnten wir im letzten Jahr gleich 6300 Mal helfen, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen", berichtet Heberling. "Das sind 28 Immobilienfinanzierungen pro Tag mit einem Gesamtvolumen von 642 Mio Euro."
Für 2011 plant die Deutsche Bank eine Baufinanzierungsoffensive. "Mit besonders günstigen Konditionen und guter Beratung wollen wir unser Geschäft weiter ausbauen." Als besonderen Erfolgsfaktor sieht Heberling die Mitarbeiter der Bank. In Krefeld sind das 145. Rund 20 neue Auszubildende sollen ab Herbst das Bankgeschäft erlernen. Bewerbungen seien noch möglich und ausdrücklich erwünscht. Im Juni 2010 gründete die Deutsche Bank Niederrhein zudem eine eigene Stiftung, die erste regionale in Deutschland. Sie hat das Ziel, Kinder und Jugendliche am Niederrhein zu fördern.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



