Krefeld: Die Grünen lehnen eine Erhöhung der Müllgebühren ab
zuletzt aktualisiert: 29.11.2008Krefeld (RPO). „Natürlich müssen die städtischen Gebühren bedarfsdeckend kalkuliert werden. Aber bei einer angesammelten Rücklage von fast 10 Millionen Euro können wir auf eine Steigerung der Mülllgebühren verzichten, ohne dass die Stadt ins Minus rutscht“, sagt Ratsherr Rolf Rundmund. Zwar sei regelmäßig ein gewisser Betrag aus der Rücklage in die Berechnung der neuen Gebühren eingeflossen. Am Ende des Jahres sei aber wiederum fast immer der Rückfluss in die Rücklage größer gewesen als die vorherige Entnahme. „Deshalb ist die Abfallgebührenrücklage in Krefeld höher und höher geworden. Damit geben die Bürger der Stadt quasi einen zinslosen Kredit.“ Statt einer Erhöhung sollte man vielmehr sogar über eine Senkung der Gebühren oder Serviceverbesserungen, wie zum Beipsiel eine häufigere Leerung der Blauen Tonne nachdenken.
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