Krefeld: Erste Bilanz: Was läuft gut, was schlecht?
zuletzt aktualisiert: 16.01.2008Krefeld (RPO). Uwe Klingel nimmt derzeit die Helios-Häuser in Krefeld und Hüls derzeit unter die Lupe und sucht nach Optimierungsmöglichkeiten. Dabei hat er festgestellt: „Es gibt schon Bereiche, die in Krefeld außerordentlich gut sind. Die Herzchirurgie arbeitet hervorragend.“ Die Zahl behandelten Fälle mit Todesfolge liegt in Krefeld bei nur 5,2 Prozent, der Helios-Schnitt liegt bei 8,2 Prozent, der Bundesschnitt bei zehn Prozent. Demnächst will Klingel Ärzte aus anderen Helios-Häusern nach Krefeld schicken. „Die sollen hier lernen, was sie besser machen können.“
Andere Bereiche aber sind nach Meinung von Klingel in Krefeld voll sanierungsbedürftig. Als Beispiele nannte er die Wäscherei, Apotheke und Zentrallabor. Das Eintreiben der Forderungen an die Krankenkassen dauere zu lange. Der Schnitt liegt bei 36 Tagen, in Krefeld liegt er noch bei 42 Tagen. „Das sind Zinsverluste, die wir uns nicht leisten wollen“, sagt Francesco de Meo, der am Rande der Präsentation im Nordbahnhof seinen Unmut über die Kritiken aus Reihen der SPD nicht hat verbergen können.
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