Krefeld: EU-Ausstellung macht Halt in Krefeld
VON MARIO FUCHS - zuletzt aktualisiert: 13.11.2007Krefeld (RPO). Europa ist für viele Menschen inzwischen Alltag. Nur die Älteren erinnern sich noch an die Zeit vor den „Römischen Verträgen“, mit der vor 50 Jahren der Grundstein für ein geeintes Europa gelegt wurde. „Heute leben die Menschen Europa, Europa ist Alltag für sie“, so OB Gregor Kathstede.
Im Geburtstagsjahr kommt die Wanderausstellung „EUropa ist 50“ nach Krefeld. Ab Montag, 19. November, ist sie bis zum 23. November in den Räumen der Sparkasse am Ostwall zu sehen. Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Aktion Europa, die von der Bundesregierung zusammen mit den Deutschland-Vertretungen der Europäischen Kommission und des EU-Parlamentes ins Leben gerufen wurde.
Welche Rolle Krefeld und der Niederrhein in Europa zunehmend spielen kann, verdeutlichte Karl-Heinz Florenz, Europa-Abgeordneter für Krefeld, gestern im Rathaus. Lobende Worte gab es für den OB: „Gregor Kathstede hat Europa mit dem Europa-Beauftragten der Stadt ein Gesicht gegeben.“ Und „Wir sind gut am Niederrhein, dass müssen wir auch nach Brüssel transportieren.“ Noch am Freitag sei er in Krefeld gewesen und habe mit dem Landtagsabgeordneten Peter Kaiser (CDU) über die neue Etikettierungs-Verordnung fürs Bäckerhandwerk diskutiert. „Es gibt in Europa eine Reglementierungswut, die so nicht sein muss“, meinte der Europa-Politiker. Allerdings sieht Florenz noch „viele National-Egoismen“ in der Europäischen Politik. Ganz wichtig ist nach Florenz Worten, „dass Europa im Umweltschutz und in der High-Tech nicht den Anschluss verliert. In China hat beispielsweise ein US-Unternehmen mit das sauberste Kraftwerk der Welt gebaut. Umwelttechnologie ist ein Markt, in dem wir ganz vorne mitspielen, das muss auch in Zukunft so bleiben.“
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