Alleine mit dem Segway von Duisburg nach Hamburg: Der Krefelder Künstler "Seggy" hat sich am Montag, 3. Mai 2010, auf den Weg zu einer außergewöhnlichen Tour gemacht. Ausgestattet mit Laptop und Handy berichtet er täglich live im Internet per Twitter, Facebook & Co. über seine Reise. Die spannendsten Erlebnisse fasst er täglich in einem Tagebuch für RP-Online zusammen.
Einen Teil der Strecke, die an den Kanälen entlangführt, fährt der Krefelder auf Binnenschiffen mit. Wir zeigen täglich aktuelle Bilder von seiner Reise.
Dieses Foto entstand beim Reisestart am Montagmorgen um 6 Uhr: Das Segway ist voll geladen, daneben stehen die Proviant-Taschen. Per Laptop sendet Seggy während der Fahrt über den Internetdienst Twitter aktuelle Meldungen über seinen Fahrtfverlauf.
An Tag 2 seiner Reise entdeckt "Seggy" diesen Schrottfrachter, der gerade beladen wird. Innerhalb von zwei Minuten wird im Gespräch mit dem Kapitän klar: Seggy ist das neue Besatzungsmitglied - zumindest für einige Stunden.
Er darf kostenfrei ein Stück auf dem Schiff mitfahren - samt Segway.
Schnappschuss: Der Krefelder Künstler hat sich zum Ziel gesetzt, am 7. Mai zur Eröffnungsfeier des Hamburger Hafengeburtstages die Landungsbrücken im Hamburger Hafen zu erreichen.
Auf seiner Fahrt macht der Krefelder Zahlreiche Begegnungen, die er dokumentiert. Hier trifft er Uwe vor einem der zahlreichen "Design-Kioske", in denen Künstler während der Ruhr 2010 Werke verkaufen.
Von diesen Fahrrad-Müllkörben hätte sich Seggy entlang seiner Route mehr gewünscht. Schließlich sind sie sehr praktisch.
Einen Abstecher machte Seggy im Essener Hochseilgarten - selbst zu klettern verschob er allerdings auf ein anderes Mal.
Schließlich will er Hamburg pünktlich erreichen.
Von einem dieser Schiffe hofft Seggy, in den nächsten Tagen mitgenommen zu werden.
Ende des ersten Abends Seggy's Reise: Eine Steckdose bei McDonalds dienst als Aufladestation für das Segway.
Am nächsten Morgen ging es dann weiter.
An dieser Schrott-Verladestelle fand Seggy den Kapitän, der ihn bereit war, ein Stück mitzunehmen.
Während der Fahrt konnte der Künstler den Blick von Bord des Schrottfrachters aus genießen.
Blick auf die Schleuse. Glücklicherweise brauchten sie nicht lange warten: Das Schiff wurde sofort geschleust.
Der französische Kaptiän Thomas auf seinem Schiff.
Das Schiff verfügt über eine große Einbauküche.
Dort zeigt er dem Segway-Fahrer das Innenleben des Frachters.
Im Sommer sind für einige Zeit auch seine Frau und seine Tochter an Bord.
Das Segway konnte an Bord aufladen, bevor es dann für eine kleine Tour durch Münster am dritten Tag wieder an Land ging.
So zeigte sich der Dortmund-Ems-Kanal während der Fahrt vom Schiff aus.
Ein Blick auf den Schiffsmotor.
Abschied von der "Surcouf": Hier ging Seggy von Bord. "Selten habe ich soviel Gastfreundschaft für einen eigentlich Unbekannten erlebt", sagt der Krefelder hinterher.
Mit rund 12 Stundenkilometern ist "Seggy" an Land auf seinem Segway unterwegs.
Am Freitag will Seggy den Hamburger Hafen erreichen.