Et Tusnelda
In ihrer Maske als „Tusnelda” mit selbst gehäkelter Mütze, dicker Brille, einer Stola ihrer Mutter, einem Gobelinhandtäschchen ihrer Oma und vor allem dem furchterregenden Gebiss wirkt sie deutlich älter, im wahren Leben deutlich jünger, als sie ist: Gisela Piepers gehört dem Damenkomitee „Fidele 11” der GKGK von 1878 an und ist eine der wenigen Krefelder Frauen, die in die Bütt gehen. Die gebürtige Essenerin ist eine Frohnatur und von jeher mit der Gabe des verbalen Ausschmückens reich gesegnet. Sie hält ihre gereimten Reden, in denen sie Alltagssituationen und Nachbarschaftsgetratsche kombiniert, in einer herrlichen Mischung aus Hochdeutsch, Ruhrpott- und Krie-ewelsch Platt.
„Ich nehme mir jedes Jahr ein anderes Thema vor. Diesmal ist es das Sparen in der Krise."