Krefeld: Grüne Welle in den Luftreinhalteplan
VON SVEN DURGUNLAR - zuletzt aktualisiert: 10.03.2009Krefeld (RPO). Auf vielen Krefelder Hauptverkehrsstraßen versagt die Grüne Welle. Anders dagegen in Düsseldorf: Dort wurden im Oktober die Grün-Phasen verlängert, damit der Verkehr besser abfließen kann.
Zwei Drittel der rund 600 Ampeln der Stadt sind an den Zentralrechner angeschlossen – auch Baustellen-Ampeln.
Eine Grüne Welle, die ihren Namen verdient, ist also tatsächlich möglich. Und ein Ampel-System, dass dafür sorgt, dass Autofahrer auch bei leeren Straßen im Stopp-and-Go-Verkehr landen, hätte nicht nur den Vorteil, die Nerven der Autofahrer zu schonen. Sondern es würde auch der Umwelt dienen.
Wie der ADAC vorrechnet, kostet jedes Anfahren Sprit und verpestet damit die Umwelt. Die Luftwerte in Krefeld sind schlecht. So schlecht, dass nun darüber diskutiert wird, ob die Stadt eine Umweltzone braucht. Ein erster sinnvoller Schritt wäre es, die teilweise seit Jahrzehnten bestehenden Ampelschaltungen neu zu koordinieren.
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