Krefeld: Herr der Torten und Trüffel
zuletzt aktualisiert: 14.01.2008Krefeld (RPO). Dieser Versuchung kann selbst der Papst nicht widerstehen: Bei Champagner-Trüffeln aus dieser typischen grünen Tüte wird Benedikt XVI. schwach, wie er gern zugibt. Und er kennt den Mann, der für diese sündhaft-kalorienträchtige Leckerei verantwortlich ist, sogar persönlich: Heinz-Richard Heinemann. Der Name des Konditors, Chocolatiers und Confiseurs ist längst (und nicht nur in Krefeld) zum Synonym für erstklassige Süßigkeiten geworden: Trüffel, Torten, Kuchen – wer so etwas liebt (das sind sehr viele) und sich was wirklich Gutes gönnen will, der geht in eine der zwölf Heinemann-Filialen im Großraum Düsseldorf – allein zwei davon in der Seidenstadt.
Dass er dort nicht billig einkauft, weiß er vorher. Qualität hat halt ihren Preis. Und Top-Qualität ist für Heinemann das Maß aller Dinge. Daher werden grundsätzlich nur frische Zutaten genutzt und das, was er herstellt und verkauft, hat stets ein kurzes Verfalldatum. Seine Champagner-Trüffel enthalten selbstverständlich besten Schampus.
Es ist schon kurios, im Mönchengladbacher Betrieb die Frauen zu sehen, die dort stehen und die für die Herstellung der kleinen, weiß bestäubten Kugeln die Korken aus den Flaschen knallen lassen.
Heinemann, der täglich seine Produkte kostet, sieht dennoch nicht so aus, als sei er selbst sein bester Kunde. Im Gegenteil: Der Mann ist – vor allem nach einer Entschlackungs-Kur in Österreich im vergangenen Jahr, bei der er zehn Kilo abnahm – rank, schlank und fit wie ein Turnschuh.
Wer ihn sieht, glaubt ihm daher das Alter nicht: Am Wochenende wurde er 60. HANS ONKELBACH
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