Krefeld: Hillekamp beginnt im Klinikum
zuletzt aktualisiert: 03.11.2006Krefeld (RPO). Ulrich Hillekamp, der neue Generalbevollmächtigte des Klinikums, hatte gestern seinen ersten offiziellen Arbeitstag in Krefeld. Und begann ihn mit einer Sitzung des Aufsichtsrates des Klinikums. Dieser nahm die Empfehlungen des verabschiedeten Sanierers Günter Hanke zur Kenntnis, hat die vorgeschlagenen Maßnahmen aber zunächst nicht beschlossen. Erst wolle man hören, was der neue Generalbevollmächtige Ulrich Hillekamp sagt, hieß es dazu. Hohe Skepsis herrscht nach RP-Informationen hinsichtlich der vorgeschlagenen Kooperation mit der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Duisburg (BGU) sowie hinsichtlich der Kooperation mit der Herzklinik in Bad Oeynhausen.
Auch in der Sitzung des Rates und des Hauptausschuss ging es ums Klinikum. Die FDP hatte beantragt, dass die Ratsmitglieder im Hauptausschuss über das Maßnahmenpaket des Sanierers und die genaue Definition der Aufgaben von Hillekamp informiert werden. Mit Stimmen der SPD wurde der Antrag angenommen. Die Verwaltung prüft jetzt, ob es rechtlich erlaubt ist.
Heitmann wollte wissen, ob Hillekamp nur fürs operative Geschäft zuständig sei oder auch Einfluss auf die Suche nach einem Partner habe. Oberbürgermeister Gregor Kathstede erklärte, Hillekamp sei nur fürs operative Geschäft zuständig. Worauf SPD-Fraktionschef Uli Hahnen die Frage stellte, warum Hillekamp das Maßnahmenpaket des Sanierers zur weiteren Bearbeitung übergeben worden sei.
Kommende Woche will die Stadt mit möglichen Unternehmen verhandeln, die als Prozessbegleiter die Suche nach einem strategischen Partner unterstützen. Kathstede betonte, dass es keine Festlegung im Vorfeld gebe. Allein: „Ich weiß nicht, ob ich es begrüßen würde, wenn alle vier Häuser in katholischer Trägerschaft wären“, sagte Kathstede, der zugleich darauf verwies, katholisch zu sein.
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