Krefeld: Hund verletzt siebenjährigen Jungen
VON MARTIN RÖSE - zuletzt aktualisiert: 11.09.2010 - 19:35Krefeld (RPO). Ein siebenjähriger Junge aus Krefeld ist heute am frühen Nachmittag von einem Hund gebissen worden. Dabei erlitt das Kind Verletzungen im Gesicht. Der Vorfall ereignete sich laut Polizei gegen 13.15 Uhr auf dem Veranstaltungsgelände der "British Days & Country Fair" bei Burg Linn.
Wie es zu der Attacke kam, ist noch ungeklärt, betonte ein Polizeisprecher. Der Junge wurde mit einem Rettungswagen der Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht und musste dort am Ohr genäht werden.
Bei dem Hund handelte es sich nach Angaben eines Polizeisprechers um einen Rhodesian Ridgeback. Der Züchterverband Fédération Cynologique Internationale (FCI) beschreibt diese Hunde als "Fremden gegenüber zurückhaltend, aber ohne Anzeichen von Aggressivität".
Der Rhodesian Ridgeback wurde bei Einführung der „Verordnung über Hunde mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit in Bayern“ 1992 als vermeintlich gefährlicher Hund eingestuft. 2002 wurde er von dieser Liste wieder gestrichen, weil nach einer Reihe von Überprüfungen von der ursprünglich vermuteten Gefährlichkeit nicht mehr ausgegangen werden könne.
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