Krefeld: Immer neue Sachverhalte
VON CARMEN PORSCHEN - zuletzt aktualisiert: 19.01.2011Krefeld (RPO). Seit 30 Jahren arbeitet Polizeioberkommissar Reiner Wellmans inzwischen schon in Krefeld, aber langweilig ist ihm die Arbeit hier nie geworden.
Im Alter von 16 Jahren begann seine Laufbahn bei der Polizei, nach zweieinhalb Jahren in der Nähe von Dortmund verschlug es ihn zum Einsatzzug nach Krefeld. Seit elf Jahren ist er im Bezirksdienst tätig, seit jeher für den Bezirk 24 in der Stadtmitte; dazu gehören der Bahnhof und das Gebiet rund um Hansastraße und Ostwall.
"Als schönste Zeit habe ich den Wachdienst in Erinnerung. Da hat man viel erlebt. Aber andererseits hat man bei dieser Arbeit auch viele Leichen gesehen und irgendwann dachte ich mir: ,Wird Zeit, dass ich mal etwas anderes mache'", sagt der 49-Jährige. Mit dem Bezirksdienst ist er "100-prozentig zufrieden." Er schätzt vor allem das flexible Arbeiten und dass es immer wieder die Konfrontation mit neuen Sachverhalten im Berufsalltag gibt.
"Man lernt sehr viele Leute kennen, vor allem durch die Zusammenarbeit mit den Kindergärten." Seine Entscheidung, in den Polizeidienst zu gehen, hat der Tönisvorster nie bereut. "Damals gingen viele meiner Klassenkameraden zur Polizei, so habe ich auch Lust darauf bekommen." Um sich für den Beruf fit zu halten, fährt Wellmans sehr häufig mit dem Fahrrad zur Arbeit. Der Vater einer erwachsenen Tochter setzt sich auch während seiner Freizeit gerne mal auf den Drahtesel. Entspannung findet er beim Lesen: am liebsten Kriminalromane.
Kontakt zu Reiner Wellmans Tel. 634-3517
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



