Krefeld: Kraftwerk: SWK wollen zunächst nur 30 statt 100 MW abnehmen
zuletzt aktualisiert: 13.01.2010Krefeld (RPO). Die Stadtwerke Krefeld (SWK) werden zunächst deutlich weniger Strom vom geplanten Steinkohlekraftwerk in Uerdingen abnehmen als bislang angekündigt. Der Aufsichtsrat der SWK ermächtigte den SWK-Vorstand gestern, "ein realistisches Zeichnungsinteresse für 30 Megawatt gegenüber dem Investor Trianel zu erklären", berichtete eine SWK-Sprecherin. Vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Wirtschaftlichkeit des Projektes könne dann eine Aufstockung des Leistungsanteils erfolgen. Die SWK halten weiterhin einen Leistungsanteil von bis zu 100 Megawatt für möglich.
Bei Trianel zeigte man sich von der Ankündigung nicht überrascht. "Das ist das, was wir erwartet haben", sagte Firmensprecher Elmar Thyen unserer Zeitung. Trianel erwartet bis März von allen in das Kraftwerk investierenden Gesellschaftern eine Angabe, wie viel Strom sie abnehmen wollen. Die Grünen-Fraktionschefin Stefani Mälzer erklärte: "Das ist eine relativ gute Nachricht." Es zeige, dass die SWK von der Wirtschaftlichkeit derzeit nicht voll überzeugt seien.
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