Krefeld: Kraftwerk: Weitere Stellungnahmen nötig
zuletzt aktualisiert: 29.01.2010 - 06:59Krefeld (RPO). Die Bezirksregierung Düsseldorf wartet nach Informationen unserer Zeitung noch auf weitere Stellungnahmen zur Genehmigung des im Krefelder Chempark geplanten Steinkohlekraftwerks.
Abteilungsleiterin Elke Bartels von der Bezirksregierung Düsseldorf bestätigte unserer Redaktion dass neben den Städten Krefeld und Duisburg, die ihr "gemeindliches Einvernehmen" erteilen mussten, auch das Landesumweltministerium NRW (Lanuv), das Amt für Denkmalpflege des LVR und das Wasser- und Schiffahrtsamt Duisburg-Meiderich Stellungnahmen abgeben sollten.
Die endgültigen Stellungnahmen aller drei Befragten stehen noch aus. Das Landesamt sollte eigentlich schon eine Stellungnahme abgegeben haben, hat aber um eine zweiwöchige Fristverlängerung gebeten. "Es gibt Umweltschutzbedenken seitens des Umweltministeriums", sagte Elke Bartels.
Das Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg möchte in einem Gespräch mit der Bezirksregierung klären, wo genau das Kühlwasser aus dem Rhein entnommen werden soll. Das Denkmalamt des Landschaftsverbands Rheinland hat ebenfalls um einen weiteren Gesprächstermin gebeten. Es will geklärt wissen, wie genau die Förderbänder verlaufen sollen. Sie könnten die Sicht auf die Kirche St. Matthias in Hohenbudberg behindern. Trianel hatte die Antragsunterlagen für den Bau Anfang 2009 eingereicht, die Bezirksregierung forderte Nachbesserungen, daraufhin legte Trianel zum 30. November 2009 die veränderten Antragsunterlagen vor.
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