Krefeld: Kraftwerk: Wirtschaft erfüllt Forderungen der Politik
zuletzt aktualisiert: 19.12.2008 - 10:56Der Chempark und der Kraftwerkserbauer Trianel erfüllen die Forderungen der Politik an das Steinkohlekraftwerk in Uerdingen. Dies gaben sie Freitag in einer Pressekonferenz bekannt, die von der Industrie- und Handelskammer (IHK) moderiert wurde.
Chempark-Leiter Dr. Stefan Dresely sagte zu, dass die alten Kohlekessel ein Jahr nach dem störungsfreien Betriebs des neuen Kraftwerks abgeschaltet werden. Das Kohlelager und der Kohletransport werden eingehaust. Die Kohler wird per Schiff angeliefert und vom Hafen mit Bändern auf kürzestem Weg zum Kraftwerk transportiert. "Das Kraftwerk wird nach neuestem technischen Stand gebaut", versprach Trianel-Geschäftsführer Martin Hector.
Durch die Dampfauskopplung ist der Wirkungsgrad auf über 60 Prozent erhöht. "Dies ist für ein Steinkohlekraftwerk dieser Größe ein absoluter Spitzenwert", erklärte Hector. "Trianel und Currenta haben die Hausaufgaben gemacht. Mit der Zusage, wesentliche Forderungen der Politik zu erfüllen, sind die Weichen für die Realisierung gestellt", sagte Dr. Dieter Porschen, Hauptgeschäftsführer der IHK. Durch das Kraftwerk würden in Krefeld rund eine Milliarde Euro investiert. "Der Bau der Anlage wird wie ein Konjunkturprogramm für Krefeld und den gesamten Niederrhein wirken", erklärte Porschen. Freitagnachmittag berät die CDU-Fraktion das Angebot der Wirtschaft.
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