Krefeld: Krefelder GSAK verliert den Auftrag
zuletzt aktualisiert: 13.12.2007Krefeld (RPO). Nicht nur das Kempener Unternehmen KMW verliert den Entsorgungs-Auftrag für das Altglas der Seidenstadt, sondern auch die Gesellschaft für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft Krefeld (GSAK). Das städtische Unternehmen hat in den vergangen Jahren in zwei Dritteln des Stadtgebietes die Glascontainer im Auftrag von KMW geleert.
Ein Arbeitsplatz geht verloren
Während der zuständige KMW-Niederlassungsleiter Anton Klehr gestern erklärte, dass durch die Entscheidung des Dualen Systems Deutschland (DSD) für den Konkurrenten Alba bei seinem Unternehmen ein Arbeitsplatz wegfalle, wird es bei der GSAK keine personellen Konsequenzen geben. „Wir wissen ja bereits seit einem halben Jahr von der Entscheidung und hatten so genügend Zeit uns vorzubereiten“, sagte Geschäftsführer Ulrich Gillessen. „Wir müssen niemanden vor die Tür setzen.“ Auch das Entsorgungs-Fahrzeug könne an anderer Stelle eingesetzt werden. Gillessen bedauerte zwar, dass KMW und damit auch seine Gesellschaft den Zuschlag nicht erhalten haben, relativierte jedoch den Verlust: „Der Umsatz fehlt zwar, aber das sind keine riesigen Beträge.“
Auch die Stadtverwaltung hätte eine Verlängerung des KMW- und damit des GSAK-Vertrags begrüßt: „In der Zusammenarbeit wäre es natürlich komfortabler, weiterhin mit der eigenen Gesellschaft zusammenzuarbeiten“, erklärte Helmut Döpcke, Leiter des Fachbereiches Umwelt. Die Stadt hofft, dass Alba in den kommenden drei Jahren einen guten Job macht.
Sowohl die Verwaltung als auch DSD werden genau beobachten, ob der Übergang reibungslos läuft. Die Planung haben die Kempener ausgearbeitet. Vom 2. bis zum 11. Januar soll alles über die Bühne gehen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



