Krefeld: Krefelds Chancen auf „Wetten, dass..?“
VON SEBASTIAN PETERS - zuletzt aktualisiert: 14.03.2008Krefeld (RPO). Die Außenwette ist Krefeld schon mal sicher. Bei der nächsten Ausgabe von „Wetten, dass..?“ am 29. März wird das ZDF live aus der Turnhalle am Bruchweg in Krefeld senden. Paul Keusch, Manager des König-Palastes, hofft, dass sich die Seidenstadt dort gut in Szene setzt. Seit langem versucht er, die Show in den König-Palast zu holen. Er sagt: „Ich baggere seit zwei Jahren und bleibe so lange dran, bis Thomas Gottschalk kommt.“
Bisher hat er stets negative Antworten bekommen, ohne Begründung: „Es wird einfach gesagt, dass wir nicht ausgewählt wurden.“ Keusch weiß: „Für 2009 ist der Zug schon abgefahren. Aber im Herbst werde ich einen erneuten Anlauf starten. Vielleicht klappt es dann in 2010.“ Seit dem 14. Februar 1981 – 27 Jahre also – läuft die Show schon im Zweiten Deutschen Fernsehen. Viele Male gastierte die Sendung im nahen Umkreis, in Duisburg und Düsseldorf. Nie aber in Krefeld. Gottschalk mag die Stadt. Tritt er in Düsseldorf auf, nächtigt er gerne mal in einem Krefelder Hotel.
Noch nie in Krefeld gewesen
Keusch will nun die gesamte Show in die Seidenstadt holen. Die Konkurrenz ist groß. 50 Hallen, so schätzt Keusch, würden derzeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz um den beliebten und quotenstarken TV-Dino konkurrieren. Bei nur sechs Sendungen pro Jahr müsse man als Hallenbetreiber äußerste Geduld aufbringen.
Das Potenzial für „Wetten, dass..?“ hat nach Meinung von Keusch die Halle auf jeden Fall. „Das ZDF benötigt für die Sendung 1000 bis1500 Zuschauer. Die wollen nur eine adäquat aussehende Applauskulisse.“ Dass der König-Palast TV-kompatibel sei, habe das Haus in den vergangenen Jahren bewiesen. Dies hätten die große Box-Nacht, der Davis-Cup oder die RTL-2-Show „The Dome“ gezeigt.
Aus seiner Zeit als Hallenmanager in Wien hat Keusch Kontakte zum ZDF geknüpft. Daher weiß er auch, wie man die Sendung in die Stadt holt. „Es gibt Städte, die zahlen Geld, damit Gottschalk kommt. Es gibt aber auch solche, denen das ZDF Geld zahlt.“ Die österreichische Stadt Klagenfurt zum Beispiel habe Geld für Gottschalks Besuch gezahlt. Wien hingegen habe es nicht nötig. „Da hat das ZDF mehrfach angefragt.“ Für Krefeld, da ist sich Keusch sicher, wäre die Sendung ein Gewinn. „Das Image einer Stadt kann von ,Wetten, dass...?’ nur profitieren. Das Image seiner Halle wahrscheinlich auch.
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