Krefeld: Mennoniten-Kirchstraße bekommt jetzt Bäume
VON JOCHEN LENZEN - zuletzt aktualisiert: 25.11.2009Krefeld (RPO). Die kleine Mennoniten-Kirchstraße, die zwischen Markt- und Rheinstraße verläuft, war bisher alles andere als eine Augenweide. Jetzt aber ist sie – nach Erneuerung von Kanälen und Gasleitungen – durch die Anlage eines Bürgersteigs, moderne Leuchten und eine neue Asphaltierung so aufgewertet worden, wie es sich auch für eine Nebenstraße mitten in der City gehört, meinen Innenstadtkoordinator Eckhard Lüdecke und Planer Gerd Langner.
Bauleiterin Beate Reif ist sich sicher, dass die Bauarbeiten bis zum 1. Adventssamstag beendet sind. Komplett ist die Neugestaltung der Straße aber erst, wenn in den nächsten Wochen dann noch die sechs Bäume eingepflanzt sind.
Während die Mennoniten-Kirchstraße zwischen Markt- und Evangelischer Kirchstraße als Fußgängerzone gestaltet wird, ist sie bis zur Angerhausenstraße den Anliegern und Zulieferern für die Geschäfte an König- und Hochstraße vorbehalten. Insgesamt kostet die Verschönerung 263 000 Euro.
Achtung: Halteverbotszone
Autofahrer, die auf dieser engen Straße hinter Sinn-Leffers zwischen Kaufhof und der Bistro-Bar Bogies bisher auch schon mal geparkt haben, sollten diesen Gedanken für die Zukunft aufgeben. Dieser Straßenabschnitt ist nämlich als Halteverbotszone ausgewiesen. Dort können Autos also nur für maximal drei Minuten abgestellt werden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt – wie auf der König- und der westlichen Rheinstraße – 20 Stundenkilometer.
Lüdecke liebäugelt übrigens noch mit einer kleinen Attraktion: Sobald Geld bereit steht, soll die große Platane an der Ecke Angerhausenstraße angestrahlt werden.
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