Krefeld: Polizei sucht mit Foto nach Mörder
zuletzt aktualisiert: 18.10.2010 - 15:41Mit Hochdruck sucht die Polizei nach dem 50-jährigen Hans Peter Hensel, der mutmaßliche Mörder soll am Sonntag seine langjährige Lebensgefährtin erstochen und seine Wohnung angezündet haben.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei suchte Hensel seine Lebensgefährtin in der Süchtelner Straße am Samstagabend zwischen 21.15 Uhr und 22.00 Uhr auf. Vor etwa vier Wochen soll sich die Frau von ihm getrennt haben. Hans Peter Hensel war aber mit der Trennung nicht einverstanden und soll gedroht haben, sich selbst und der Frau etwas anzutun. "Das Opfer ist aber nicht dem gleichen Milieu zuzurechnen, wie dem Täter. Sie lebte in bürgerlichen Verhältnissen und hatte keine Bezüge zum kriminellen Umfeld des Hans Peter Hensel", so Gerd Hoppmann, Leiter der Mordkommission.
Hans Peter Hensel ist den Ermittlungsbehörden als Straftäter bekannt, zuletzt verbüßte er eine mehrjährige Freiheitsstrafe wegen Bankraubes. Er ist Konsument harter Drogen und gilt als gewalttätig.
Beschreibung: Hans-Peter Hensel ist von auffälliger Gestalt, er ist zwei Meter groß und schlank. Er hat dunkelblondes, cirka 3 cm langes Haar.
Zuletzt soll er eine Khakihose (Tarnfarben) und eine dunkle Lederjacke getragen haben. Er führte zuletzt einen hellen Rucksack mit und war mit einem weiß-blauen Herrenfahrrad (Trekkingrad Marke Avantgarde) unterwegs. Das Fahrrad hat einen gummiummantelten Lenker in Form einer 8.
Hinweise werden erbeten an die Polizei in Krefeld, Tel. 02151 6340 (454 / DG)
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld wurde nun die Obduktion der Toten gerichtlich angeordnet. Dabei wurde festgestellt, dass eine Vielzahl von Stich- und Schnittverletzungen im Hals- und Kopfbereich die Todesursache waren. Außerdem wurden Schlagverletzungen am Kopf des Opefers festgestellt. Schnittverletzungen an den Händen der Frau zeigen, dass das Opfer versuchte, sich gegen den Angriff zu wehren.
Der flüchtige Hans Peter Hensel wurde im Laufe des Sonntags mehrfach im Stadtgebiet gesehen. Zeugen, die den Aufenthalt des Mannes kennen oder Angaben zu möglichen Aufenthaltsorten machen können, werden gebeten sich zu melden. Gerd Hoppmann, Leiter der Mordkommission, mahnt aber zur Vorsicht: "Bitte beachten Sie, dass der Gesuchte als gefährlich einzustufen ist und bewaffnet sein könnte."
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