Krefeld: Prozess: Opfer verblutete fix
zuletzt aktualisiert: 29.04.2009Krefeld (RPO). Im Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder eines Autokäufers ist am Dienstag das Obduktionsergebnis verlesen worden. Maxim P. (27) ist angeklagt, in seiner Wohnung einen Ukrainer mit einem Messerstich in den Hals ermordet zu haben.
Der Vorsitzende Richter legte der 31-jährigen Frau des Opfers, die als Nebenklägerin aus der Ukraine angereist war, nahe, während des Gutachtens aus dem Saal zu gehen. "Tun Sie sich das nicht an", riet er der Witwe.
Wie recht er damit hatte, wurde deutlich, als der Gerichtsmediziner über den Zustand der Leiche, die den ganzen Juli in einem Wald bei Hünxe gelegen hatte, referierte. Trotz fortgeschrittener Verwesung war festzustellen, dass der Stich in den Hals mit großer Wucht geführt worden und das Opfer binnen Minuten verblutet war.
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