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Krefeld: Segway: Stadtführung bei 20 km/h

VON ANJA STREICHAN - zuletzt aktualisiert: 18.04.2011

Krefeld (RPO). Bei der Samt- und Seiden-Tour auf dem fahrbaren "Segway" steht nicht unbedingt für jeden Teilnehmer die Stadtführung im Mittelpunkt. Dafür ist der Fahrspaß auf dem zweirädrigen, bis 20 Kilometer schnellen, Gefährt einfach zu groß.

Die Segway-Testgruppe auf der Königstraße in Höhe der Mennonitenkirche. Foto: RPO

Auf zwei Rädern mit 20 Stundenkilometern durch die Stadt und dabei wichtige Sehenswürdigkeiten erleben – der Segway Point Krefeld bietet eine etwas andere Stadtführung mitten durch Krefeld an. Bei der "Samt- und Seiden-Tour" können die Teilnehmer die Stadt mit einem ungewöhnlichen Fortbewegungsmittel erleben – dem Segway.

Das etwas merkwürdige Gefährt, das eigentlich nur aus einer, auf einer Plattform mit zwei Rädern montierten, Lenkstange besteht, reagiert auf feinste Gewichtsverlagerungen des Fahrers. Dadurch ist das Segway denkbar einfach zu bedienen, auch wenn es für Ungeübte eine kurze Eingewöhnungszeit braucht, um alle Bewegungsabläufe richtig zu verstehen. Beugt sich der Fahrer etwas nach vorne, gibt er Gas – lehnt der Fahrer sich zurück, bremst er ab. Auf dem Segway das Gleichgewicht im Stehen zu halten ist kein Problem, auch wenn es nur zwei Räder hat. Nur vollständiges Stillstehen ist unmöglich; stattdessen wackelt das Segway, je nach Gewichtsverlagerung, abwechselnd vor und zurück.

Info

Anmeldung und Video

Die Teilnahme an der Samt- und Seiden-Tour des Segway Point Krefeld kostet 65 Euro. Inbegriffen ist ein Essen im Restaurant Vapiano im Behnischhaus. Anmeldung und weitere Informationen unter www.segwaypoint-krefeld.de oder Tel. 02151 7819083.

Ein Video mit ersten Eindrücken von der Segway-Tour finden Sie im Internet unter www.rp-online.de/krefeld

Stopps an Sehenswürdigkeiten

Die "Samt und Seide"-SegwayTour beginnt am Behnischhaus und führt über die Königstraße zur Mennonitenkirche, vorbei am Krefelder Rathaus, durch das Hülser Bruch und in den Stadtwald. An verschiedenen Haltepunkten geben Guides, je Gruppe begleiten zwei Segway-Experten die Tour, kurze Erklärungen zu den Krefelder Sehenswürdigkeiten ab. Die Stadtführung selbst rückt aber für so manchen Teilnehmer in den Hintergrund: Schließlich will man lieber mit dem elektrobetriebenen Segway mal so richtig Gas geben, als auf der Stelle stehend zu versuchen, das Gleichgewicht zu halten. Bis zu 20 Stundenkilometer kann man mit dem zweirädrigen Gefährt erreichen. Bei der Segway-Führung durch die Stadt gilt deswegen Helmpflicht. Zudem brauchen Teilnehmer einen gültigen Führerschein, denn Segways dürfen nur auf Straßen oder Radwegen fahren – Fußgängerzonen und Fußwege sind tabu.

Zweistündige Tour

Bei der zweistündigen Tour vorbei an der Rennbahn, Haus Esters und Haus Lange, der Fabrik Heeder und der Kulturfabrik können die Teilnehmer verschiedene Facetten Krefelds kennenlernen. So geht es, immer begleitet vom elektrischen Summen des Segways, durch ruhige Natur, aber auch durch die quirlige Innenstadt.

Vorsicht: Bei der Fahrt auf stark befahrenen Straßen gilt es, besonders auf Autofahrer achten. Denn die unterschätzen oftmals die Geschwindigkeit der Segways. Schlaglöcher und Bürgersteigkanten können zu "Stolperfallen" werden.

Quelle: RP

 
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